Sperre Arlbergtunnel von 21. April bis 14. November 2015

Der Arlbergtunnel auf der S 16 Arlberg Schnellstraße zwischen Tirol und Vorarlberg wird von 21. April bis 14. November 2015 in beiden Fahrtrichtungen für den gesamten Verkehr gesperrt. Der Grund: Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und der Einbau zusätzlicher Fluchtwege zur Erhöhung der Sicherheit.

Die ASFINAG hat jedoch im Vorfeld in Zusammenarbeit mit Behörden, Einsatzorganisationen und den Ländern Vorarlberg und Tirol sämtliche Maßnahmen ergriffen, damit der Verkehr  in dieser Zeit möglichst ohne Probleme über die Umleitungsstrecken fließen kann.

Diese führen über die Arlbergpass-Straße (B 197/L 197) oder großräumig über die Schweiz oder Deutschland.

Wichtiges auf einen Blick
Der knapp 14 Kilometer lange Arlbergstraßentunnel zwischen St. Anton in Tirol und Langen in Vorarlberg ist nicht nur der längste einröhrige Straßentunnel in Österreich. Er ist am hochrangigen Straßennetz auch die einzige wintersichere Ost-West-Verbindung zwischen Tirol und Vorarlberg. Nach 35 Jahren Betriebszeit werden nun sämtliche elektrotechnische Einrichtungen wie Videoüberwachung, Notruf- und Funkeinrichtungen, Brandmeldung sowie die Straßenentwässerung und Löschwasserleitungen auf den modernsten Stand der Technik gebracht. Für den Fahrraum des Tunnels wird eine Hochdruck-Sprühnebelanlage installiert, um vor allem im Ereignisfall einen sicheren Fluchtweg zur Verfügung stellen zu können. 37 zusätzliche Fluchtwegmöglichkeiten und acht weitere Pannenbuchten entstehen ebenfalls während der Bauzeit. Sämtliche Sicherheitsmaßnahmen sowie neueste technische Innovationen wie ein Thermoscanner oder das Akustische Tunnelmonitoring helfen, den längsten Straßentunnel Österreichs für täglich 8.000 Autofahrer noch sicherer zu machen.

Weil die Sicherheitseinrichtungen im Arlbergtunnel erneuert werden, ist eine sichere Fahrt durch den Tunnel während dieser Zeit nicht möglich. Deswegen ist diese Vollsperre vom 21. April bis 14. November 2015 nicht zu umgehen. Nähere Informationen zum Zeitplan der Arbeiten im Arlbergstraßentunnel finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

Wer darf über die Arlbergpass-Straße (B197/L197) ausweichen?

 

 

 

Freie Fahrt über den Pass gilt für Pkw, Kombis und Lkw ohne Anhänger sowie für Pkw und Kombis mit Anhänger (auch Wohnwagengespanne), solange der Anhänger nicht schwerer als 750 Kilogramm (hzG - höchstzulässiges Gesamtgewicht) ist. Pkw und Kombis mit Anhänger über 750 Kilogramm (hzG - höchstzulässiges Gesamtgewicht) müssen jedoch in der Zeit von Samstag, 9.00 Uhr bis Sonntag, 22.00 Uhr sowie an Feiertagen von 9.00 bis 22.00 Uhr großräumig über Deutschland, den Fernpass oder die Schweiz ausweichen

Die ASFINAG rät jedoch, für die Fahrt über den Arlbergpass mehr Zeit einzuplanen. Gerade am Wochenende kann es aufgrund von Verkehrsüberlastungen zu Verzögerungen über die B 197 Arlbergpass-Straße kommen.

 

 

 

Für Lkw mit Anhänger sowie für Sattelkraftfahrzeuge gilt für die B 197/L 197 Arlbergpass-Straße für die Dauer der Vollsperre (21. April bis 14. November 2015) des Arlbergtunnels ein generelles Fahrverbot. Diese Fahrzeuge müssen großräumig ausweichen (siehe Ausweichrouten). Ein klar definierter Ziel- und Quellverkehr ermöglicht es auch Lkw mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge, den Arlbergpass zu befahren, sofern die Fahrten den entsprechenden Ausnahmeregelungen entsprechen (siehe Ausnahmeregelungen). Eine eigene Ausnahmegenehmigung für diese Fahrten ist nicht notwendig. An den Wochenenden (Samstag, 9.00 Uhr bis Sonntag, 22.00 Uhr) besteht für Lkw samt Anhänger sowie Sattelkraftfahrzeuge ein generelles Fahrverbot.

 

 

 

Für Motorräder gibt es keine Einschränkungen während der gesamten Zeit der Vollsperre. Der Arlbergpass kann jederzeit von Motorrad-Fahrern benutzt werden.

Die ASFINAG rät jedoch, für die Fahrt über den Arlbergpass mehr Zeit einzuplanen. Gerade am Wochenende kann es aufgrund von Verkehrsüberlastungen zu Verzögerungen über die die B 197 Arlbergpass-Straße kommen.

 

 

 

 

Freie Fahrt über den Pass gilt für Pkw mit Anhänger sowie Kombis mit Anhänger (auch Wohnwagengespanne), solange der Anhänger nicht schwerer als 750 Kilogramm (hzG - höchstzulässiges Gesamtgewicht) ist. Pkw und Kombis mit Anhänger über 750 Kilogramm (hzG - höchstzulässiges Gesamtgewicht) müssen in der Zeit von Samstag, 9.00 Uhr bis Sonntag, 22.00 Uhr sowie an Feiertagen von 9.00 bis 22.00 Uhr den Arlberg großräumig über Deutschland, den Fernpass oder die Schweiz ausweichen.

Die ASFINAG rät, für die Fahrt über den Arlbergpass mehr Zeit einzuplanen. Gerade am Wochenende kann es aufgrund von Verkehrsüberlastungen zu Verzögerungen über die die B 197 Arlbergpass-Straße kommen. 

 

 

 

 

Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, die keinen Anhänger ziehen, sowie für Busse mit und ohne Anhänger und Wohnmobile gibt es keine Einschränkungen für die Fahrt über den Arlbergpass.

Die ASFINAG rät, für die Fahrt über den Arlbergpass mehr Zeit einzuplanen. Gerade am Wochenende kann es aufgrund von Verkehrsüberlastungen zu Verzögerungen über die die B 197 Arlbergpass-Straße kommen. 

 

 

Die Bestimmungen für die Fahrt über den Pass während der Sperre des Arlbergtunnels gemäß Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Landeck finden Sie hier zum Download.

FAQ zur Sperre Arlbergtunnel

 

 

Warum ist eine Sperre des Tunnels überhaupt notwendig?

Die Sanierung des Arlbergtunnels, der seit 36 Jahren in Betrieb ist, beinhaltet auch die komplette Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen des Tunnels. Ohne diese Einrichtungen kann ein sicheres Befahren des Tunnels nicht gewährleistet werden. Aus diesem Grund hat die ASFINAG alles unternommen, um diese notwendigen Sperren 2015 und 2017 so kurz wie nur möglich zu gestalten. Aufgrund des bautechnischen Umfanges der Verbesserungsmaßnahmen sowie des Austausches der gesamten Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen kann ein Tunnel mit einer Länge von knapp 14 Kilometern nicht ohne Vollsperre saniert werden.

 

Wie lange dauern die Sperren des Arlbergtunnels?

Die erste Sperre beginnt am 21. April 2015 und dauert bis 14. November 2015. Die zweite Sperre ist für das Jahr 2017 im Zeitraum von 18. April bis 26. September 2017 vorgesehen.

 

Was passiert mit meiner Jahresmautkarte, wenn der Arlbergtunnel gesperrt ist?

Die Gültigkeit der Jahresmautkarten für die S 16 Arlberg Schnellstraße verlängert sich automatisch um die Zeit der Sperre, wenn der Gültigkeitsbereich der Karte den Zeitraum einer der beiden Vollsperren betrifft. Somit ist gewährleistet, dass Kunden keinen Nachteil beim Kauf einer Jahresmautkarte durch die Vollsperren erleiden.

 

Darf ich mit dem Pkw über den Arlbergpass fahren?

Während der Vollsperre ist das Befahren der Arlbergpass Straße (B 197/L 197) für Pkw ohne Einschränkung möglich. Einschränkungen gibt es lediglich für Pkw mit Anhänger über 750 Kilogramm (hzG - höchstzulässiges Gesamtgewicht). Hier gibt es im Zeitraum Samstag, 9.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr sowie an Feiertagen von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr ein Fahrverbot über den Arlbergpass.

 

Was bedeutet Ziel- ODER Quellverkehr, wenn ich mit dem Lkw unterwegs bin?

Der Ladeort (beispielsweise Aufnahme von Waren) oder der Entladeort (Zielgebiet der Fahrt) muss im definierten Bereich liegen. Dann ist die Fahrt über den Arlbergpass in dieser Zeit möglich. Reine Transitfahrten sind somit nicht gestattet. Dafür muss man großräumig ausweichen.

 

Was bedeutet Ziel- UND Quellverkehr, wenn ich mit dem Lkw unterwegs bin?

Der Ladeort und der Entladeort müssen sich zwingend in den definierten Bereichen befinden. Ein Benützen als „reine" Transitstrecke – wie etwa zur Abkürzung einer Anfahrt oder ein Durchfahren des Bereiches – ist somit nicht gestattet.

 

Darf ich mit meinem Wohnmobil im Sommer über den Arlbergpass fahren?

Ein Wohnmobil ohne Anhänger kann den Pass jederzeit ohne Einschränkung benützen. Hingegen gilt für Wohnwagengespanne die Einschränkung, wie in der Verordnung bereits beim Pkw mit Anhänger definiert.

 

Besteht ein Fahrverbot, wenn ich mit einem Wohnwagengespann unterwegs bin?

Einschränkungen gibt es für Wohnwagengespanne (Pkw mit Anhänger über 750 Kilogramm - hzG/höchstzulässiges Gesamtgewicht). Hier gibt es im Zeitraum Samstag, 9.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr sowie an Feiertagen von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr ein Fahrverbot über den Arlbergpass.

 

Welche Ausweichrouten stehen mir während der Sperre des Arlbergtunnels zur Verfügung?

  • Folgende Ausweichrouten stehen zur Verfügung:

  • Arlbergpass Straße (B 197/L 197)

  • Fernpass (B 179)

  • Strecke Rosenheim-München (Deutschland)

  • Gotthard (Schweiz)

  • San Bernardino (Schweiz) 

 

Warum baut die ASFINAG keine zweite Röhre beim Arlbergtunnel? 

Die ASFINAG ist ein rein nutzerfinanziertes Unternehmen und erhält neben den Einnahmen aus Vignetten, Lkw- und Sondermaut keinerlei Zuschüsse aus dem Staatsbudget. Beim Arlbergtunnel werden derzeit rund 8.000 Fahrzeuge pro Tag registriert – auch in der Prognose erreicht diese Strecke nicht den Wert von durchschnittlich 20.000 Fahrzeugen pro Tag (Summe beider Richtungsfahrbahnen). Denn: Erst ab dieser Frequenz ist nach dem Straßentunnelsicherheitsgesetz der Bau einer zweiten Röhre vorgeschrieben. Deswegen investiert die ASFINAG 160 Millionen Euro, um die Sicherheit für täglich 8.000 Autofahrer zu erhöhen. 

 

Ist meine Anreise zum Winterurlaub 2015 von der Sperre betroffen?

Nein – die ASFINAG verlegte in Abstimmung mit den Verantwortlichen der Tourismuseinrichtungen am Arlberg den Beginn der ersten Vollsperre 2015 zwei Wochen nach hinten auf den 21. April 2015. Somit ist gewährleistet, dass die laufende Wintersaison hinsichtlich An- und Abreise nicht beeinflusst wird.

 

Kann ich durch den Arlbergtunnel während des nächsten Winters 2015/2016 befahren?

Ja- Grundvoraussetzung für die Planungen der umfangreichen Maßnahmen im Arlbergtunnel war, dass der Tunnel vor allem während des Tages in den Wintermonaten uneingeschränkt als witterungsunabhängige Verbindung zwischen Tirol und Vorarlberg zur Verfügung steht.

 

Was baut die ASFINAG, damit ich mich im Arlbergtunnel noch sicherer fühlen kann?

Die Maßnahmen umfassen 37 zusätzliche Fluchtwege über den Zuluftkanal, acht weitere Pannenbuchten sowie die Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen. Modernste Sicherheitstechnologien wie etwa Thermoscanner, Akustisches Tunnelmonitoring oder eine Hochdrucksprühnebelanlage werden zusätzlich zu den bestehenden Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen installiert.

 

Was muss ich beachten, wenn ich während der Sperre auf der Arlbergpass-Straße unterwegs bin?

Insbesondere am Wochenende ist mit einem höheren Verkehrsaufkommen auf dieser Strecke zu rechnen. Dadurch kann es zu Verzögerungen kommen. Die ASFINAG rät daher, bei der Fahrt über die Passstrecke mehr Zeit einzuplanen. Grundsätzlich weist die Arlbergpass-Strecke eine Steigung/Gefälle von bis zu 13 Prozent auf – auch dies ist bei der Fahrt zu beachten. Unser Sicherheitstipp: Auf die Geschwindigkeit und auf ausreichend Sicherheitsabstand achten. 

 

Ist meine Anreise zum Sommerurlaub in der Tourismusregion Arlberg (St. Anton, St. Christoph, Lech Zürs, Stuben) 2015 von der Sperre betroffen?

Nein – die Anreise zu den Destinationen in der Tourismusregion Arlberg ist jederzeit möglich, da die Arlbergpass-Strecke in beiden Richtungen (aus Richtung Vorarlberg und aus Richtung Tirol) uneingeschränkt möglich ist. Die Sperre des Arlbergtunnels hat somit keine Auswirkung hinsichtlich einer Sperre oder Erreichbarkeit dieser Regionen.

 

Ausnahmeregelungen für Lkw mit Anhänger & Sattelkraftfahrzeuge

Gemäß der verordneten Ausnahmen können auch Lkw mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge den Arlbergpass befahren, sofern die Fahrten nachstehenden Ausnahmeregelungen entsprechen. Diese gelten jeweils für den Zeitraum Sonntag, 22.00 Uhr bis Samstag, 9.00 Uhr wie folgt:

 

Lokaler Ziel- und Quellverkehr

  • Lkw mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge können den Pass benützen, wenn Fahrten mit Quelle ODER Ziel in den Bezirken Bludenz, Feldkirch oder Landeck getätigt werden. Diese Regelung betrifft den lokalen Ziel- und Quellverkehr. 

 

DAS BEDEUTET
Der Ladeort (beispielsweise Aufnahme von Waren) oder der Entladeort (Zielgebiet der Fahrt) muss im oben definierten Bereich liegen. Dann ist die Fahrt über den Arlbergpass in dieser Zeit möglich.

Nordwest-Südost-Verkehr

  • Lkw mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge können den Pass benützen, wenn Fahrten mit Quelle UND Ziel in Vorarlberg, in Liechtenstein, in den Landkreisen Bodensee, Konstanz, Sigmaringen, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar, Rottweil, in den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden oder Glarus und den Provinzen Bozen, Trient oder Belluno getätigt werden. Diese Regelung betrifft den Nordwest-Südost-Verkehr. 

DAS BEDEUTET
Der Ladeort und der Entladeorten müssen sich zwingend in den oben definierten Bereichen befinden. Ein Benützen als „reine" Transitstrecke – wie etwa zur Abkürzung einer Anfahrt oder ein Durchfahren des Bereiches – ist somit nicht gestattet.

West-Ost-Verkehr

  • Lkw mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge können den Pass benützen, wenn Fahrten mit Quelle UND Ziel in Vorarlberg, in Liechtenstein, in den Landkreisen Bodensee, Konstanz, Sigmaringen, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar, Rottweil, in den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Schwyz, Zug, Zürich, Schaffhausen, den Gemeinden des Kantons Graubünden (Ardez, Calfreisen, Castiel, Chur, Conters i. P., Davos, Fanas, Felsberg, Fläsch, Fideris, Flims, Ftan, Furna, Grüsch, Guarda, Haldenstein, Igis, Jenaz, Jerina, Klosters-Serneus, Küblis, Laax, Langwies, Lavin, Lüen, Luzein, Maienfeld, Maladars, Malans, Mastrils, St. Antönien, St. Ant.-Ascharina, St. Peter, Susch, Tamins, Tarasp, Trimmis, Trin, Tschlin, Untervaz, Valzeina oder Zizers) und in den Tiroler Bezirken Landeck, Imst, Innsbruck-Stadt, Innsbruck-Land oder Schwaz getätigt werden. Dies betrifft den West-Ost-Verkehr. 

DAS BEDEUTET
Der Ladeort und der Entladeort müssen sich zwingend in den oben definierten Bereichen befinden. Ein Benützen als „reine" Transitstrecke – wie etwa zur Abkürzung einer Anfahrt oder ein Durchfahren des Bereiches – ist somit nicht gestattet.

Zeitplan für die Arbeiten am Arlbergstraßentunnel

 

Kontakte für Rückfragen

Fragen zum Projekt, zu den Arbeiten oder zur Baustelle:

Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit:

Fragen zu den Umleitungsstrecken, Fahrverboten oder allgemeine Fragen:

ASFINAG Service Center, Tel.: 0800 400 12 400