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Licht für mehr Sicherheit - Zukunft LED

Kostenbewusstsein und wirtschaftliches Handeln sind für die ASFINAG entscheidend – dies gilt auch für die Beleuchtung auf den Autobahnen. Beleuchtung mittels Leuchtdioden - kurz LED - kann dabei ein Schritt in die richtige Richtung sein. Zum Einsatz kommt dieses innovative Leuchtmittel bereits auf mehreren ASFINAG-Rastplätzen und in den Tunneln Amras in Tirol und im Pfändertunnel in Vorarlberg.

LED als Mehrwert für Umwelt, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

Licht aus LED-Leuchten soll mehrere Vorteile bringen. Zum einen soll durch die präzisere Lichtlenkung die Lichtverschmutzung – also die Aufhellung des Nachthimmels – drastisch reduziert werden, was sich wiederum positiv auf die Umwelt auswirkt. Zum anderen sollen die LEDs im Vergleich zu „konventionellen" Leuchtmitteln mehr Licht bei gleichem Energieverbrauch liefern und eine höhere Lebensdauer haben. Zudem soll die sehr helle, fast weiße Lichtfarbe bei LED dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ob LED-Beleuchtungen tatsächlich den versprochenen Mehrwert und die Wirtschaftlichkeit bringen, werden die Erfahrungswerte aus den laufenden Pilotprojekten zeigen. Erst danach wird entschieden, ob verstärkt auf diese neue Technologie gesetzt werden soll

Zigtausende Lichtpunkte auf Österreichs Autobahnen

Knapp 100.000 Lichtpunkte lassen bestimmte Bereiche der österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen leuchten. Ein Großteil davon – nämlich rund 85.000 - sind für die Ausleuchtung der 156 Autobahn- und Schnellstraßentunnel zuständig. Auf den Strecken in Ballungsräumen wie Wien, Linz oder Graz, strahlen derzeit rund 12.000 Lichter von durchschnittlich zwölf Meter hohen Masten auf die Fahrbahn. Würde man alle diese Masten hintereinander auflegen, erreicht man eine Streckenlänge wie von Wien nach Linz.

Intelligente Lichtsteuerung – Licht nicht nur am Ende des Tunnels

Warum das Licht in Tunneleinfahrten immer heller leuchtet als im Tunnelinneren, ist schnell erklärt: Damit sich das Auge den neuen Lichtverhältnissen im Tunnel besser anpassen kann und der Helligkeitsunterschied nicht zu hoch ist, sind in den Tunneleinfahrten die Lichtpunkte enger gesetzt als im Inneren des Tunnels. Dadurch erfolgt die Gewöhnung schrittweise und sanft. Das heißt, je heller es draußen ist, desto heller leuchtet auch die Einfahrt. Sensoren im Tunnelinneren regulieren danach dann die weitere, gedämpftere Beleuchtung.

Wenn das Licht automatisch angeht

Auf den Freilandstrecken in Wien und Linz messen die großen Energieanbieter mit sogenannten Luxmetern – Messgeräten für Beleuchtungsstärken – die Helligkeit. Bei Einbruch der Dunkelheit werden Signale über zentrale Steuerungen an das Stromnetz gesendet. In weiterer Folge lösen diese Impulse in den Schaltungsreinrichtungen der Autobahn- und Schnellstraßenbeleuchtung dann den „Licht-An" Mechanismus aus. Im Ballungsraum Graz misst ein ASFINAG-eigenes Luxmeter die Helligkeit.

Die Europabrücke auf der Brenner Autobahn
Beleuchtung bei der Einfahrt von Wien

Verkehrssicherheits-Tipps von A - Z

Größtmögliche Sicherheit, immer weniger Verkehrsbehinderungen und bestes Service auf Autobahnen und Schnellstraßen sind für die ASFINAG Programm: Jeder zweite Euro, den die ASFINAG investiert, fließt in die Verkehrssicherheit. Alles Wissenswerte und wichtige Infos rund um eine sichere Fahrt bietet die neue Broschüre „Ich komm sicher gut an – mit den ASFINAG Verkehrssicherheits-Tipps von A-Z".

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