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RSA - Sicherheitscheck für die Straßen von morgen

Die Sicherheit unserer Kunden ist uns oberstes Gebot. Geht es um Sanierungsprojekte oder den Neubau, gilt es geltende Sicherheitsbestimmungen schon am Papier mit einzuplanen. Ein standardisiertes Instrument hierfür ist das Road Safety Audit, kurz RSA genannt. Das RSA ist so zu sagen eine Qualitätsprüfung und frühe Kontrollinstanz für Sicherheitsfragen der Autobahn von morgen. Denn kein Projekt wird ohne bestandene RSA Überprüfungen für die Umsetzung frei gegeben.

Die Planung und Gestaltung von Straßenabschnitten, Anschlussstellen oder Knotenpunkten ist eine hoch komplexe Angelegenheit: Was sich als gezeichnetes Projekt auf Millimeterpapier gut macht, muss noch nicht tauglich für die tatsächliche Realisierung sein. Für den verantwortungsvollen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bau im öffentlichen Raum braucht es standardisierte Qualitätschecks. Ein Planungstool hinsichtlich straßenseitig beeinflussbarer Verkehrssicherheitsaspekte ist das Road Safety Audit, kurz RSA genannt. Seit 2011 ist diese mindestens dreistufige Evaluierung für Neubau- und Generalsanierungsobjekte im Bundestraßengesetz verankert.

Ziel des Verfahrens ist ein erster, fachlich fundierter Sicherheitscheck im Planungsprozess. Wann die ersten Überprüfungen durchgeführt werden, ist ebenfalls im Bundesstraßengesetz festgeschrieben. Durchgeführt wird die Überprüfung von unabhängigen, externen, speziell geschulten und durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zertifizierten Gutachtern. Diese erstellen jeweils nach den einzelnen Planungschecks eine To-do-Liste, die im nächsten Planungsschritt eingearbeitet wird. So sollen mögliche Fehler in der Planung noch am Papier und frühzeitig behoben werden, bevor nach erfolgter Realisierung ein nachträger Umbau notwendig werden würde.

Beispiele für RSA relevante Sicherheitskriterien sind Kurvenradien und Kurvengeschwindigkeiten, Straßenneigung, Wegweisungen, Sichtweiten oder Verkehrsführung.

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