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Suchen und finden: "Geocaching" entlang Autobahnen und Schnellstraßen

Einen Fund der besonderen Art machten ASFINAG Mitarbeiter in Salzburg. Unter einer Brücke auf der West Autobahn wurde ein „Cache" entdeckt. Nahe der Baustelle zum Rastplatz Premstätten an der A 9 befindet sich ebenfalls ein kleines Geheimis.

Was ist "Geocaching"?

Das Wort „Geocache" hat griechische und englische Wurzeln und steht für elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Ein „Cache" (engl. geheimes Lager, Speicher) ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Als Grundausstattung sollte ein Cache auch eine Art Gebrauchsanweisung beinhalten, damit Zufallsfinder wissen, worum es sich bei dem Behälter handelt und ihn somit fälschlicherweise nicht als Müllgegenstand oder Bedrohung ansehen.

Suchen, finden, verstecken

Die Verstecke der "Caches" werden anhand geografischer Koordinaten im Internet veröffentlicht. Sie können mit Hilfe eines GPS-Empfängers aber auch mit genauen Landkarten gesucht werden. Jeder „Geocacher" trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der „Schatz" wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. EIn aktueller Geocache in der Steiermark findet sich unweit der A 9 in nächster Nähe zum neuen Rastplatz Premstätten.

Millionen an "Schätzen"

Weltweit gibt es bereits rund zwei Millionen solcher „Caches", die meisten davon in den USA. In Österreich schätzt man an die 30.000 Stück. Und sie werden an den kuriosesten Stellen versteckt. Keine Frage: Autobahnbrücken und deren Hohlräume sind „originelle" Verstecke. Aber die Gefahr, deren sich Geocacher beim Verstecken beziehungsweise Suchen aussetzen, ist nicht zu unterschätzen. Um Verletzungen zu vermeiden, haben ASFINAG Mitarbeiter daher den „Schatz" unter der Brücke geborgen und hüten ihn, bis er von einem Geocacher abgeholt wird.

Cache-Fund unter der Brücke
Logbuch vom Cache

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