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Wie kommen Anschlussstellen zu ihren Namen?

Über 360 Anschlussstellen haben unsere Kunden Zugang zu rund 2.200 km höherrangigen Straßen. Aber wie kommt die Anschlussstelle zu ihrem Namen? Dafür gibt es festgeschriebene Richtlinien.

 

 

Namensgebung nach klaren Regeln der RVS

Die ASFINAG „benennt" Anschlussstellen nicht nach Wohlbefinden, sondern nach klaren Regeln, sodass die Anschlussstelle optimal über die lokale Anknüpfung zum niederrangigen Straßennetz informiert. Der Benennung zugrunde liegen Gesichtspunkte zur Verkehrssicherheit und einer bestmöglichen Orientierung. Basis für die Namensgebung sind die Richtlinien und Vorschriften für den Straßenbau (RVS). Darin wird beschrieben, dass der nächstgelegene wichtige Ort Namenspatron der Anschlussstelle sein soll.

Daher sind die meisten Anschlussstellen nach der nächstgelegenen Verwaltungsgemeinde benannt. Speziell in Ballungsräumen mit kurz aufeinanderfolgenden Abfahrten innerhalb des gleichen Verwaltungsgebiets bezieht sich die Namensgebung auf lokal wichtige Orte, aber auch Firmen, Kunstbauten oder Grätzl. Beispiele dafür sind die Anschlussstelle Voest an der A 7 Mühlkreis Autobahn in Linz, die Anschlussstelle Haiming-Ötztal, welche von der A 12 Inntal Autobahn direkt ins gleichnamige Tiroler Tal führt und die Anschlussstellen Reichsbrücke und Nordbrücke an der A 22 Donauufer Autobahn in Wien.

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