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Radio-Empfang in Tunnels: Auch Ö1 mit an Bord

Rauschfreier Radio-Empfang in den Tunnelanlagen

Die heimischen Tunnelanlagen zählen zu den sichersten in Europa, wie auch regelmäßig durchgeführte Tunneltests immer wieder beweisen. Ein wesentlicher Bestandteil für größtmögliche Tunnelsicherheit ist der Radio-Empfang. In jedem heimischen Tunnel sind zumeist mehrere Radioprogramme zu empfangen. Neben den Verkehrsnachrichten der jeweiligen Radiosender bekommen die Verkehrsteilnehmer bei Ereignissen im Tunnel auch über diese Frequenzen der ASFINAG-Tunnelüberwachungszentrale. Sollte sich im Tunnel beispielsweise ein Unfall ereignen, kann der Operator in der Überwachungszentrale sofort über die Frequenzen der einzelnen Sender Informationen für die Verkehrsteilnehmer einsprechen.

Auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraße gibt es 151 Tunnelanlagen. Alle Röhren aneinandergereiht ergibt sich eine durchgehende Länge von 346 Kilometern. Der Radio-Empfang in diesen Röhren ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil für größtmögliche Tunnelsicherheit.
 

Die Möglichkeit, ihr Programm auch im Tunnel auszustrahlen, nützen viele Radiosender. In allen Anlagen zu empfangen ist „Hitradio Ö3“.  Im jeweiligen Bundesland vertreten sind die ORF-Regionalsender wie Radio Wien, Radio Niederösterreich, Radio Steiermark usw.

Auch die größten Privatradios (Antenne, Life Radio, etc.) ermöglichen ihren Hörerinnen und Hörern den Empfang in ASFINAG-Tunnels. Sie sind – analog zu den ORF-Regionalsendern – in ihrem Verbreitungsgebiet auch in den Tunnels zu empfangen.

„Ö1 gehört gehört.“ Das sagen die Programm-Macher von Österreich 1. Und auch viele Anfragen bei der ASFINAG in den letzten Jahren haben gezeigt, dass immer mehr Verkehrsteilnehmer auch im Tunnel nicht auf Ö1 verzichten wollen. 2009 hat sich der Sender dazu entschlossen, ebenfalls mit der Tunnel-Einspeisung zu beginnen. Seit Ende 2010 ist Ö1 in den meisten Tunnelanlagen zu empfangen. Dazu zählen etwa die Tunnelketten Pack (A 2) , Semmering (S 6) und Bruck (S 6), die Nordumfahrung Klagenfurt (A 2), der Plabutschtunnel in Graz (A 9) sowie alle Tunnel im Großraum Wien. In den nächsten Monaten folgen noch einzelne Tunnels auf der A 8, der A 9, der A 10 (Katschberg), der A 12 und der S 16.
 


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