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Projekthighlights Betrieb

Projekt „Technisches Winterdienst Unterstützungs-System - OpenWis“:

Das Projekt beschäftigt sich mit der Zusammenfassung der verschiedenen Winterdienstinformationssysteme und hat als Ziel die Erstellung einer offenen ASFINAG Wetterstation (OpenWis). Durch die Implementierung eines offenen Standards kommt es zu einer Wettbewerbssteigerung und erheblichen Kostenreduktion bei neu zu errichtenden Anlagen (Wetterstationen). Ein weiterer Vorteil ist die Verbesserung der Qualität bzgl. der Straßenzustandsdaten in Kombination mit einer möglichen Verbesserung der Streckenverfügbarkeit und Kostenreduktion durch Streusalzeinsparungen. Derzeit gibt es kein vergleichbares System am Weltmarkt. 50 Wetterstationen wurden bereits 2011 umgesetzt. In die neuen Multisensor-Wetterstationen können bis zu 15 Stück Sensoren unterschiedlichster Hersteller eingebunden werden. Einzelne Gemeinden zeigen bereits Interesse an dieser neuen Technologie.

Projekt „Feuchtsalzoptimierung und Entwicklung von Streuempfehlungen“:

Das Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung und Untersuchung optimaler Befeuchtungsmittel in der Feuchtstreuung. Anhand umfangreicher Testreihen wurden technisch und wirtschaftlich optimale Befeuchtungsmittel (Solen) festgestellt. Durch die 2011 erfolgte weitere Verbesse-rung der Streuempfehlung wurde die Grundlage für die richtige Auswahl und den sinnvollen Einsatz von Streumaterialien für sämtliche Witterungsverhältnisse geschaffen, um bei winterlichen Bedingungen die Sicherheit und Streckenverfügbarkeit für unsere Kunden weiter zu erhöhen.

Projekt „Dynamische Radlastwaage für den Straßen- und Güterverkehr“:

Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, ist eine stichprobenweise Prüfung der Fahrzeugbeladung notwendig. Die „dynamische Radlastwaage“ soll die Effizienz dieses Prüfvorgangs deutlich verbessern und den Wiegevorgang im Vergleich zu den aktuellen statischen Radlastwaagen massiv beschleunigen. Zurzeit werden alle Versuchsfahrten die zur Entwicklung des benötig-ten Rechenprogramms notwendig sind an einer Testwaage durchgeführt. Momentan wird mit der Testanlage eine Messgenauigkeit von 0,5% bis 20 km/h, 1,5% bis 35 km/h erreicht.
Das Projektziel ist die Erreichung einer Messgenauigkeit mit einer Abweichung von weniger als 1% bis 35km/h und  damit der Zulassung zur Eichfähigkeit.
Sobald alle systematischen Phänomene der Testwaage - die bei den Testfahrten erhoben wurden - durch Änderung der Waagen-Konstruktionspläne berücksichtigt sind, kann der Einbau der Testanlage am VKP Gersdorf (A 9) vorbereitet werden. Mit einem Einbau der Testanlage am VKP wird frühestens Anfang März 2012 begonnen. Sodann ist ein Testbetrieb (unter Realbedingungen) bis Mai 2012 geplant. Danach folgt eine 1-monatige Nachbereitungsphase in der die Testergebnisse ausgewertet werden. (Details vgl. F&E Schriftenreihe Band 5).

Projekt „Akustisches Tunnelmonitoring – Akut“:

Bei AKUT handelt es sich um ein in Ös-terreich entwickeltes System zur Erkennung von kritischen Ereignissen im Tunnel. Durch die automatische Filterung von ungewöhnlichen Geräuschen erkennt das System selbstständig potentiell gefährliche Zustände wie abrupt abnehmende Fahrgeschwindigkeiten bzw. unübli-che Ereignisse, wie zum Beispiel Aufprallgeräusche. Es erfolgt eine sofortige Alarmierung der Tunnelwarte bezüglich des Ortes des Ereignisses in der Größenordnung von maximal 100 bis 150 m. Dadurch können im Gefahrenfall die Alarmierungszeiten entscheidend verkürzt werden und umgehend Verkehrssteuerungs-, Sicherungs- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden. Die Entwicklung des Projekts erfolgte von Joanneum Research in Graz in Kooperation mit der ASFINAG. Im Mai 2010 ging die erste Pilotanlage im neuen, rund 2,8 km langen Tunnel Kirchdorf auf der S 35 Brucker Schnellstraße in Betrieb (Details vgl. F&E Schriftenreihe Band 2).

Projekt „Sicherheitsbeurteilung von Anfangselementen bei Leitschienen - SANFT“:

Im Rahmen dieses F&E Projekts wurden die Unfälle mit Anfangselementen von Leitschienen erhoben, genau analysiert (ca. 7 Tote pro Jahr) und eine Einschätzung des Reduktionspotentials erstellt. Auf Basis der Projektergebnisse wurden konkrete Maßnahmenempfehlungen zur kurzfristigen Umsetzung abgeleitet. Diese wurden bereits im aktuellen Bauprogramm berücksichtigt und das Projekt zum Schließen der Leitschienenlücken gestartet. Das gesamte Potential liegt bei der Reduktion von jährlich ca. 110 Unfällen mit Personenschäden (Details vgl. F&E Schriftenreihe Band 4).

Projekt „Müdigkeit - Sekundenschlaf“:

Durch wissenschaftliche Studien und Tests mit Probanden wurden vertiefte Erkenntnisse über die Verhaltensmuster im Grenzbereich des Einschlafens erhoben und Rückschlüsse für die bauliche Ausgestaltung der aktiven und pas-siven Leiteinrichtungen und die sinnvollen und effektiven Medien- und Kommunikationsmaß-nahmen gezogen. Das Projekt wurde gemeinsam mit ÖAMTC, Uni Wien und diversen Medi-en umgesetzt (Details vgl. F&E Schriftenreihe Band 4).


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