Routenplanung ist die Nutzung optimaler Verkehrswege nach Sicht des Kunden. Für die Ausnutzung der Möglichkeiten im österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz gibt es Betriebskonzepte für sogenannte Alternativroutensteuerungen. Das sind beispielsweise:
In Österreich bedeutet das Vorschläge für effiziente Umfahrung. Aber auch international bestehen Verkehrsmanagementpläne. Beispielsweise entlang des Tauern- und Pyhrnkorridors. Dabei werden folgende Parameter berücksichtigt:
Welche Strecken für ein Umleitungsszenario infrage kommen, bestimmt nicht alleine die Lage der Straßen, sondern auch die Zuständigkeit für diese Straßen. Nachdem ein wesentlicher Grundsatz in der Wechselwegweisung besagt, dass sämtliche Betreiber der betroffenen Abschnitte eingebunden und einverstanden sein müssen, damit ein Alternativroutenszenario aktiviert werden kann, ist klar, dass die notwendige Abstimmung im Anlassfall schnell sehr komplex werden kann.
Auslöser für ein Alternativroutenszenario ist eine Sperre oder Behinderung (= Störung) auf der Normalroute. Wesentlich ist dabei die Dauer der Behinderung. Je länger die Störung dauert, umso längere Umwege werden sinnvoll. So ist zum Beispiel selbst für den Brennerkorridor (Inntaldreieck bis Verona) eine Umleitung über den Tauern vorbereitet, die allerdings erst ab einer Störung von ca. fünf Stunden (je nach Lage im Korridor) sinnvoll wird.
Für die Aktivierung einer Umleitung muss sichergestellt sein, dass die Alternativroute frei befahrbar ist.
Für längere Korridore kann die Alternativroute auch über die Netze benachbarter Autobahnbetreiber gehen; so zum Beispiel für den Korridor Salzburg – Zagreb. Die notwendige Kommunikation zur Klärung der freien Befahrbarkeit der Alternativroute erfolgt derzeit über mehrsprachige Faxformulare.
Folgende Maßnahmen zur Information der Verkehrsteilnehmer stehen derzeit zur Verfügung: