Ambitioniertes Infrastruktur-Investitionsprogramm 2016: ASFINAG investiert eine Milliarde Euro

Mit insgesamt einer Milliarde Euro macht die ASFINAG das österreichische Hochleistungsnetz 2016 fit für die Zukunft. Davon gehen 520 Millionen in den Neubau von Strecken und zweiten Tunnelröhren, 470 Millionen fließen in die Erneuerung bestehender Straßen und Tunnels. Im aktuellen Sechs-Jahres-Programm von 2016 bis 2021 sind 7,3 Milliarden Euro an Infrastruktur-Investitionen vorgesehen.

Heuer liegt der Investitionsschwerpunkt auf 24 Tunnel-Großprojekten in ganz Österreich. Für mehr Verkehrssicherheit baut die ASFINAG diese zweiröhrig aus oder bringt sie auf den neuesten Stand der Technik. Neben vielen weiteren Projekten für mehr Verkehrssicherheit gehen heuer knapp 300 Millionen Euro alleine in Tunnelsicherheitsprojekte.

 

„2016 steht im Zeichen der Modernisierung des österreichischen Hochleistungsnetzes. Unser Ziel sind optimal ausgebaute Straßen und eine generell langlebige Infrastruktur, die den Anforderungen der Zukunft entspricht", sagt Alois Schedl, Vorstand der ASFINAG zum aktuellen Investitionsprogramm. „Unser Fokus für 2016 liegt auf dem Sicherheitsausbau der großen Tunnelanlagen und der Runderneuerung des bundesweit am stärksten belasteten Wiener Autobahnnetzes. Und: Wir wollen unsere Auftragnehmer künftig zu noch mehr Qualität anspornen. Das bringt uns wirtschaftliche Vorteile und für unsere Kunden weniger Behinderungen", so Schedl.


Die Mittel, die der Konzern in Erneuerung und Erhaltung der Autobahnen und Schnellstraßen investiert, kommen von den Autofahrern. Die ASFINAG erhält dafür keinen Cent aus dem Steuertopf. „Die ASFINAG ist wirtschaftlich gut aufgestellt und wir arbeiten ausschließlich mit unseren stabilen Einnahmen aus Maut und Vignette. Wir bedanken uns bei unseren Kunden dafür und garantieren, dass wir mit diesen Mitteln verantwortungsvoll umgehen", betont ASFINAG Vorstand Klaus Schierhackl. „Mit unserem Investitionsvolumen von über sieben Milliarden Euro in den kommenden sechs Jahren setzen wir auch starke Impulse für die Konjunktur und vor allem für die Bauwirtschaft", so Schierhackl.


In punkto Netzerhaltung liegt 2016 der „Hot Spot" in Wien. Mit insgesamt sechs Großprojekten bringt die ASFINAG die A 23 Südost Tangente  und die A 22 Donauufer Autobahn in Schuss und baut sukzessive die Kapazitäten der überlasteten Strecken aus. Die Arbeiten laufen unter vollem Verkehr – es gilt, täglich bis zu 200.000 Fahrzeuge reibungslos durch die Baustellen zu schleusen.

Motor für den Wirtschaftsstandort Österreich

Die ASFINAG ist ein wirtschaftlich stabiles und ökonomisch verantwortungsvolles Unternehmen. Durch unsere jährlichen Investitionen von rund einer Milliarde Euro schaffen und sichern wir 10.000 Arbeitsplätze. Damit bleibt das Unternehmen weiterhin ein verlässlicher Partner für die österreichische Wirtschaft.

Langlebige Infrastruktur durch höchste Qualität

Bestbieter-Prinzip und klare Sub-Unternehmer-Regeln: Mit diesen beiden Maßnahmen sorgt die ASFINAG seit September 2015 – also noch bevor entsprechende gesetzliche Regelungen heuer in Kraft treten – bei Bauaufträgen für (noch) mehr Qualität und für mehr Transparenz. Bei Vergaben wird nicht mehr ausschließlich der Preis bewertet, sondern es kommen auch bis zu 18 klar definierte Qualitäts-Kriterien zur Anwendung. Weisen Unternehmen nach, dass sie etwa längere Gewährleistung bieten, einen hohen Facharbeiteranteil haben, Energie einsparen oder durch innovative Methoden die Bauzeit verkürzen, dann können sie auch zu einem höheren Preis anbieten.

 

Subunternehmer-Regelung: Unternehmen, die bei Bauaufträgen zum Zug kommen, müssen künftig die wesentlichen Teile des Auftrags selbst übernehmen. Sie können damit den Auftrag nicht – wie früher oft üblich – an Sub- oder Sub-Sub-Unternehmen weitergeben. Das bringt der ASFINAG langfristig wirtschaftliche Vorteile durch mehr Qualität, weniger Sanierungsaufwand und in weiterer Folge weniger Behinderungen im Netz für die Kunden.

 

"Kreatives Bauen": Innovative Ideen von Baufirmen, die die Bauzeit verkürzen, belohnt die ASFINAG wiederum mit einem Bonus-System. Sie spornt so Auftraggeber zu mehr „kreativem Bauen" an. Aktuelle Beispiele: Der erste Einsatz eines „Abbruchschiffes" in Österreich 2015/2016 – eine schwimmenden Arbeitsplatte am Donaukanal zum Abtransport der alten Erdberger Brücke. Die Bauzeit am Knoten Prater kann damit um zehn Monate verkürzt werden. Oder der Einsatz des sogenannten „Road Zippers", der seine Premiere aktuell bei der Tangenten-Baustelle Stadlau/Hirschstetten hat. Das eigens aus den USA angemietete Spezialgerät versetzt  tonnenschwere Betonleitwände vollautomatisch und ermöglicht die flexible Vergrößerung oder Verkleinerung von Baubereichen. Weiträumige Sperren für das Umstellen der Betonleitwände können damit vermieden werden. Der Verkehr bleibt während des Umstellens aufrecht und fährt hinter dem Road Zipper bereits in der neuen Spurführung.

 

"Kunden-Standards" bei der Erhaltung der Autobahnen

Größtmögliche Verfügbarkeit des Streckennetzes ist ein wichtiges Anliegen der ASFINAG. Das sind wir unseren Kunden schuldig und haben dafür Qualitätskriterien festgelegt.

 

  • 95 Prozent des gesamten Netzes müssen stets frei von Baumaßnahmen bleiben, und auf 100 Kilometern dürfen Bautätigkeiten höchstens fünf Minuten Zeitverlust bringen.
  • Erlaubt es der Zustand der Strecken, setzt die ASFINAG-Langfristplanung auf eine möglichst gleichmäßig verteilte Bauaktivität auf den Durchzugachsen. Im gegenseitigen Nahbereich anfallende Projekte – etwa gesetzlich vorgeschriebene technische Tunnel-Innovationen und altersbedingte bauliche Instandsetzungen – legt die ASFINAG zusammen. Damit kann die Bauzeit in Summe kurz gehalten werden.
  • Sicherheit geht vor: Die Baustellen werden zudem wiederholt, regelmäßig und vor Ort auch durch unabhängige externe Experten geprüft. Die Zahlen sprechen für sich: Haben sich 2004 noch sechs Prozent aller Unfälle auf Autobahnen in Baustellenabschnitten ereignet, konnte diese Zahl über die letzten Jahre kontinuierlich auf drei Prozent gesenkt werden.

 

Ausbau und Tunnel-Generalerneuerungen

In die Erhöhung der Tunnelsicherheit investiert die ASFINAG 2016 knapp 300 Millionen Euro. Davon gehen in Summe 158 Millionen Euro in die Erweiterung bestehender Tunnelanlagen. Der zwieröhrige Ausbau bringt ein Ende des Gegenverkehrs und damit ein deutliches Mehr an Verkehrssicherheit. Weitere 131 Millionen Euro fließen in die Erhaltung und sicherheitstechnische Modernisierung von Bestandsröhren.

Erweiterung von Tunnelanlagen (zweite Tunnelröhren)

A 9 Pyhrn Autobahn: Tunnelkette Klaus

  • Baustart 2013
  • Fertigstellung 2018
  • Investition 166 Millionen Euro

Bis 2018 ist der Sicherheitsausbau der Pyhrnachse in Oberösterreich abgeschlossen. Die A 9 ist dann durchgehend vierstreifig und in den Tunneln zweiröhrig befahrbar. Bei Klaus in Oberösterreich werden vier Tunnel mit einer Gesamtlänge von 6,4 Kilometern neu errichtet und die bestehenden Röhren im Anschluss erneuert: Spering-, Falkenstein-, Traunfried- und Klauser Tunnel werden bis Ende 2018 fertiggestellt.

 

A 9 Pyhrn Autobahn: Gleinalmtunnel

  • Baustart 2013
  • Fertigstellung 2019
  • Investition 243 Millionen Euro

2019 ist an der steirischen A 9 auch der acht Kilometer langen Gleinalmtunnel fertig ausgebaut und damit das letzte „Nadelöhr" an der Pyhrnachse beseitigt. Im April 2015 erfolgte der Durchschlag der neuen zweiten Tunnelröhre. Seither laufen der Innenausbau sowie die Installation der elektromaschinellen Ausrüstung (unter anderem Belüftung, Beleuchtung, Tunnelfunk).

 

A 11 Karawanken Autobahn: Karawankentunnel

  • Baustart 2015
  • Fertigstellung 2022
  • Investition 185 Millionen Euro

Durch den Neubau der zweiten Tunnelröhre wird eine wesentliche Verbesserung des Tunnelsicherheitssystems (vor allem Flucht- und Rettungswege) erreicht. In Kooperation mit der slowenischen Autobahngesellschaft DARS wird der Tunnel ausgebaut und somit die Leistungsfähigkeit der Trasse erhöht. Für die Autofahrer bringt der Vollausbau des Karawankentunnels einen besseren Verkehrsfluss und vor allem ein Mehr an Tunnelsicherheit.

 

S 16 Arlberg Schnellstraße: Perjentunnel

  • Baustart 2015
  • Fertigstellung 2019
  • Investition 147 Millionen Euro

Mehr Sicherheit für täglich 14.000 Autofahrer bringt die kommende zweite Röhre des Tiroler Perjentunnel. Im Frühjahr 2015 starteten die ersten Maßnahmen mit dem Neubau der Sannabrücke als Vorbereitung zum Bau der zweiten Röhre. Heuer beginnt der Vortrieb im Berg. Nach Sanierung der alten Röhre geht es ab 2019 ohne Gegenverkehr durch den Tunnel. 

 

Tunnelgeneralerneuerungen

A 1 West Autobahn: Tunnel Liefering

  • Baustart 2016
  • Fertigstellung 2016
  • Investition 18 Millionen Euro

Eine Herausforderung im dicht befahrenen Salzburger Stadtgebiet ist die sicherheitstechnische Aufrüstung des Lieferinger Tunnels. Er erhält im zweiten Halbjahr 2016 eine Hochdruck-Sprühnebelanlage für mehr Brandschutz, das Akustische Tunnelmonitoring-System AKUT (eine spezielle Software erkennt untypische Geräusche wie etwa quietschende Reifen oder Scheibenbruch und schlägt sofort Alarm) und modernste Belüftung und Beleuchtung.

 

A 9 Pyhrn Autobahn: Tunnel Wald und Pretallerkogel

  • Baustart 2016
  • Fertigstellung 2018
  • Investition 33 Millionen Euro

Auf der A 9 in der Steiermark startet heuer die Sanierung der beiden Tunnel Wald und Pretallerkogel. Bis 2018 werden diese dem modernsten Stand der Technik entsprechend ausgestattet.

 

A 10 Tauern Autobahn: Einhausung Zederhaus

  • Baustart 2013
  • Fertigstellung 2017
  • Investition 69 Millionen Euro

Ein gänzlich neuer „Lärmschutztunnel" für mehr Lebensqualität in Zederhaus im Salzburger Lungau entsteht an der A 10. Ende 2015 wurde bereits die Röhre in Richtung Villach für den Verkehr freigegeben. 2016 starten die Arbeiten für die Einhausung der Richtungsfahrbahn Salzburg.

 

A 10 Tauern Autobahn: Kroislerwand- und Oswaldibergtunnel

  • Baustart 2015
  • Fertigstellung 2017
  • Investition 53 Millionen Euro

Auf der A 10 in Kärnten werden die gesamten Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen in den Tunneln Krioslerwand sowie im Oswaldibergtunnel bei Villach ausgetauscht.  Letzterer wird zudem auch baulich saniert und erhält acht zusätzliche Querschläge (begehbare Fluchtwege) zwischen den beiden Tunnelröhren. Die Gesamtfertigstellung ist für Sommer 2017 geplant.

 

A 12 Inntal Autobahn: Tunnel Wilten

  • Baustart 2016
  • Fertigstellung 2017
  • Investition 13 Millionen Euro

Auf der Inntal Autobahn in Tirol wird der Tunnel Wilten bis zum Frühjahr 2017 saniert und sicherheitstechnisch ausgebaut.

 

A 13 Brenner Autobahn: Tunnel Bergisel

  • Baustart 2015
  • Fertigstellung 2016
  • Investition 18 Millionen Euro

Auf der Brenner Autobahn wird der Tunnel Bergisel samt Sill- und Paschbrücke generalsaniert. Bei diesem Projekt gibt es eine Besonderheit: Ab dem Frühjahr 2016 wird, wie sonst nur in Wien üblich, erstmals in Tirol eine mobile Baustellen-Behelfsbrücke („Fly Over") eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine Konstruktion, die Arbeitsbereiche auf der Autobahn überbrückt. Sie macht es möglich, dass die Strecke unter Tags frei befahrbar ist, gearbeitet wird unter dem "Fly Over".

 

A 22 Donauufer Autobahn: Tunnel Kaisermühlen

  • Baustart 2015
  • Fertigstellung 2017
  • Investition 90 Millionen Euro

Voll läuft auch an der A 22 in Wien die Erneuerung des Tunnels Kaisermühlen. Dazu gehört bis Herbst 2017 der Einbau neuer leistungsfähiger Lüfter und des Akustischen Tunnelmonitoring-Systems „AKUT".

 

A 23 Südosttangente Wien: Tunnel Stadlau und Hirschstetten

  • Baustart 2016
  • Fertigstellung 2017
  • Investition 43 Millionen Euro

Von Februar 2016 bis Herbst 2017 saniert die ASFINAG den Abschnitt von Stadlau bis Hirschstetten und erneuert alle Sicherheitseinrichtungen in den beiden Tunneln.

 

S 6 Semmering Schnellstraße: Tunnel Bruck und St. Ruprecht

  • Baustart 2014
  • Fertigstellung 2016
  • Investition 60 Millionen Euro

An der S 6 in der Steiermark finalisiert die ASFINAG heuer die Generalerneuerung der Tunnel Bruck und St. Ruprecht. Beide Tunnel werden sicherheitstechnisch aufgerüstet und erhalten zusätzlliche Fluchtwege zwischen den Tunnelröhren. Mit Abschluss der Arbeiten bei diesen Tunneln ist die Modernisierung der gesamten Tunnelkette Bruck (sechs Tunnel) im Herbst 2016 abgeschlossen.

 

S 16 Arlberg Schnellstraße: Arlberg Tunnel

  • Baustart 2014
  • Fertigstellung 2017
  • Investition 160 Millionen Euro

Mehr Sicherheit im längsten Straßentunnel Österreichs: Die ASFINAG saniert den Arlbergtunnel zwischen Tirol und Vorarlberg und sorgt für neueste technische Sicherheitseinrichtungen. Unter anderem werden 37 zusätzliche Fluchtwege, acht neue Pannenbuchten und eine Hochdruck-Sprühnebelanlage errichtet. Bei der laufenden Erneuerung des Arlbergtunnels stehen heuer, anders als im Vorjahr, keine Vollsperren an. Der Tunnel zwischen Tirol und Vorarlberg steht nunmehr bis April 2017 untertags ohne Behinderung zur Verfügung. Die Arbeiten an der S 16 gehen aber trotzdem auf Hochtouren vor allem in den Nachtstunden weiter. Eine erste Zwischenbilanz des größten und ehrgeizigsten Projekts in Westösterreich: 36 Stück der zusätzlichen Fluchtwege sind baulich bereits hergestellt.

 

S 16 Arlberg Schnellstraße: Tunnel Flirsch und Strengen

  • Baustart 2015
  • Fertigstellung 2016
  • Investition 21 Millionen Euro

Bereits seit dem Frühjahr 2015 wird der Flirscher Tunnel generalsaniert und modernisiert. 2016 folgt der Tunnel Strengen. Die Arbeiten in beiden Tunneln sollen 2017 abgeschlossen sein.

 

Neubauvorhaben und Planungsprojekte 2016

A 5 Nord Autobahn: Schrick – Poysbrunn

Bereits 2015 startete der Weiterbau der A 5 Nord Autobahn im Abschnitt Nord zwischen Schrick und Poysbrunn. Anfang 2016 wurde das letzte der vier Baulose des insgesamt 25 Kilometer langen Abschnittes vergeben, womit heuer auf der ganzenn Strecke gebaut werden kann. Die neue Strecke bringt ab 2017 rund 10.000 Anrainern der B 7 Brünner Straße große Vorteile. Durch die Ortsdurchfahrten von Erdberg, Wetzelsdorf, Poysdorf und Drasenhofen werden nach Fertigstellung der A 5 täglich bis zu 14.000 Kraftfahrzeuge weniger fahren. Vor allem der Lkw-Verkehr wird sich um 17 Prozent verringern. Weniger Verkehr bedeutet auch weniger Lärm- und Luftschadstoffemissionen in der Region und damit eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität für die Anrainer der B 7. Investition: 283 Millionen Euro.

 

A 26 Linzer Autobahn: Westring Linz

Bei der A 26 Linzer Autobahn sind gegenwärtig der Umweltverträglichkeitsprüfungs-Bescheid (UVP), sowie die durch Land Oberösterreich beziehungsweise Stadt Linz erlassenen Bescheide für Wasserrecht und Naturschutz beim zuständigen Bundesverwaltungs-Gericht beeinsprucht. Die ASFINAG ist dennoch startbereit, um nach dessen Entscheidung beziehungsweise dem Vorliegen von Rechtskraft das zur Verkehrsentlastung von Linz vorrangige Projekt ohne weitere Verzögerungen voranzutreiben. Die Ausschreibungen für die Haupt-Bauleistungen sind fertig und wichtige Dienstleister bereits bestellt. Die wichtigste vorbereitende Maßnahme vor dem Start des ersten Abschnitts – der vierten Linzer Donaubrücke – ist heuer die Verlegung der Radwege am Donauufer. Investition: 645 Millionen Euro inklusive Anteil Dritter von 93 Millionen Euro.

 

S 1 Wiener Außenring Schnellstraße: Schwechat - Süßenbrunn

Die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße zwischen Schwechat und Süßenbrunn mit dem Lobautunnel schließt die Umfahrung der Bundeshauptstadt. Sie entlastet künftig die Tangente, das Marchfeld sowie den 22. Wiener Gemeindebezirk vom Verkehr. Der aktuell beeinspruchte UVP-Bescheid erging im März 2015. Heuer startet die ASFINAG mit der Grundeinlöse für den ersten Abschnitt nördlich der Donau zwischen Groß Enzersdorf und Süßenbrunn. Investition: 1,9 Milliarden Euro.  

 

S 7 Fürstenfelder Schnellstraße: Riegersdorf - Dobersdorf

Beeinsprucht ist auch der UVP-Bescheid für die S 7 Fürstenfelder Schnellstraße im Abschnitt West zwischen Riegersdorf und Dobersdorf. Hier lässt das mit Einsprüchen befasste Gericht Gutachten erstellen und hört Sachverständige an. Die ASFINAG trifft unterdessen alle Vorleistungen wie die Fertigstellung aller offenen Ausschreibungen für einen zügigen Baufortschritt nach Rechtskraft der Bescheide. Investition: 475 Millionen Euro.

 

Generalerneuerungen, Verbreiterungen und große Sanierungen im bestehenden Netz

A 1 West Autobahn: Matzleinsdorf - Pöchlarn

  • Baustart 2016
  • Fertigstellung 2018
  • Investition 30 Millionen Euro

Besonders erfreulich aus Kundensicht: In Niederösterreich wird künftig ein weiterer Abschnitt der A 1 den Autofahrern dreispurig und runderneuert zur Verfügung stehen: Zwischen Matzleinsdorf und Pöchlarn starten heuer die ersten Arbeiten auf fünf Kilometern. Die Verbreiterung auf drei Fahrstreifen pro Richtungsfahrbahn bringt für täglich rund 65.000 Verkehrsteilnehmer ein wesentliches Mehr an Verkehrssicherheit.

 

A 1 West Autobahn: Steinhäusl - Altlengbach

  • Baustart 2016
  • Fertigstellung 2016
  • Investition 3 Millionen Euro

Ebenfalls auf der A 1 vor den Toren Wiens wird der Abschnitt zwischen Steinhäusl und Altlengbach instand gesetzt.

 

A 2 Süd Autobahn: Wiener Neustadt - Grimmenstein

  • Baustart 2016
  • Fertigstellung 2017
  • Investition 29 Millionen Euro

Eine große Baustelle – betroffen ist 2016 die Richtungsfahrbahn Wien – richtet die ASFINAG ab dem Frühjahr 2016 auf der A 2 Süd Autobahn zwischen Wiener Neustadt und Grimmenstein ein. Zur Überwachung des Tempolimits kommt in diesem Abschnitt eine Section Control zum Einsatz.

 

A 2 Süd Autobahn: Steinberg - Modriach, Ilz/Fürstenfeld - Sinabelkirchen

  • Baustart 2016
  • Fertigstellung 2016
  • Investition 32 Millionen Euro

In der Steiermark werden Fahrbahn und Brücken im A 2 Packabschnitt zwischen Steinberg und Modriach sowie zwischen Ilz/Fürstenfeld und Sinabelkirchen in Schuss gebracht.

 

A 4 Ost Autobahn

  • Baustart 2015
  • Fertigstellung 2017
  • Investition 52 Millionen Euro

Bis 2017 läuft noch die Generalerneuerung der burgenländischen A 4 von Neusiedl bis zur Staatsgrenze. Heuer ist der Abschnitt von Gols/Weiden bis zur Anschlussstelle Nickelsdorf an der Reihe.

 

A 8 Innkreis Autobahn: Haag - Ried

  • Baustart 2016
  • Fertigstellung 2017
  • Investition 43 Millionen Euro

Das wichtigste Projekt im bestehenden Netz Oberösterreichs ist heuer die Verbreiterung der A 8 Innkreis Autobahn. Im Zuge des Sicherheitsausbaus erhält der zwölf Kilometer lange Abschnitt zwischen Haag und Ried im Innkreis einen vollwertigen Pannenstreifen. Nach Abschluss der Bauarbeiten stehen den Autofahrern pro Richtungsfahrbahn zwei Fahrstreifen mit je 3,75 Metern und ein vollwertiger Pannenstreifen mit 3,5 Meter zur Verfügung. Die ASFINAG sorgt damit sowohl für die Verbesserung des Verkehrsflusses als auch der Verkehrssicherheit. Immerhin benutzen diese Strecke täglich rund 35.000 Verkehrsteilnehmer.

 

A 10 Tauern Autobahn: Knoten Salzburg - Salzburg Süd

  • Baustart 2015
  • Fertigstellung 2016
  • Investition 17 Millionen Euro

Bei Salzburg läuft heuer die Erneuerung der stark belasteten A 10 Tauern Autobahn zwischen Knoten Salzburg und Salzburg Süd weiter. 2015 wurde in diesem Abschnitt die Richtungsfahrbahn Villach saniert, heuer folgt die Richtungsfahrbahn Salzburg. Für die täglich rund 82.000 Verkehrsteilnehmer bringt diese Erneuerung der A 10 eine wesentliche Erhöhung der Verkehrssicherheit und ein Mehr an Fahrkomfort.

 

A 22 Donauufer Autobahn, A 23 Südosttangente: Sechs Projekte für mehr Komfort und Sicherheit

  • Baustart 2014
  • Fertigstellung 2018
  • Investition 400 Millionen Euro

Im Großraum Wien steht die A 23 Südosttangente 2016 im Fokus der Generalerneuerungen. Vier Sanierungsprojekte führt die ASFINAG 2016 fort: Die Instandsetzung der Praterbrücke, den Umbau des Knotens Prater, den Neubau der Hochstraße Inzersdorf sowie die Sanierung des Knotens Inzersdorf. Im Februar 2016 startete dazu die Sanierung zwischen Stadlau und Hirschstetten. Inklusive der Modernisierung des Kaisermühlentunnels  - diese läuft seit 2015 - investiert die ASFINAG bis 2018 über 400 Millionen Euro in mehr Kapazitäten und Verkehrssicherheit im Raum Wien.

ASFINAG Infrastruktur-Investitionsprogramm 2016

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