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Aktuelle Projekte

A 5 Nord Autobahn Schrick - Staatsgrenze bei Drasenhofen

Eckdaten

Gesamtlänge: 34 km, davon
Abschnitt Schrick - Poysbrunn: 25 km
Abschnitt Poysbrunn - Staatsgrenze bei Drasenhofen: 9 km
Kosten Abschnitt Schrick - Poysbrunn: ca. 324 Mio. Euro
Kosten Abschnitt Poysbrunn - Staatsgrenze bei Drasenhofen: ca. 50 Mio. Euro
Geplanter Baubeginn Abschnitt Schrick - Poysbrunn: 2014/2015
Geplante Verkehrsfreigabe Abschnitt Schrick - Poysbrunn: 2017
Geplanter Baubeginn Abschnitt Poysbrunn - Staatsgrenze bei Drasenhofen: 2. Halbjahr 2016 (durch allfällige Einsprüche bei Materienrechtsverfahren kann es zu Verzögerungen kommen)
Geplante Verkehrsfreigabe Abschnitt Poysbrunn - Staatsgrenze bei Drasenhofen: 2018

Das Projekt

Die A 5 Nord Autobahn verläuft gemäß Bundesstraßengesetz vom Knoten Eibesbrunn (A 5/S 1) über Wolkersdorf bis zur Staatsgrenze bei Drasenhofen und gehört zu den wichtigsten Straßenbauprojekten Niederösterreichs. Sie dient der infrastrukturellen Erschließung des nördlichen Weinviertels und ist für die Standortsicherung der Region von großer Bedeutung. Auch überregional betrachtet profitiert die Wirtschaft von der neuen Autobahn, da mit ihr das Weinviertel besser an den Wirtschaftsstandort "Vienna Region", also an die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland angebunden wird.

Entlastung für 10.000 Anrainer

Den Anrainern der bestehenden B 7 Brünner Straße bringt die A 5 wesentliche Vorteile. Durch die Ortsdurchfahrten von Erdberg, Wetzelsdorf, Poysdorf und Drasenhofen werden nach Fertigstellung der A 5 täglich bis zu 14.000 Kraftfahrzeuge weniger fahren. Weniger Verkehr bedeutet auch weniger Lärm- und Luftschadstoffemissionen in der Region. Für die rund 10.000 Anrainer bringt das eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensqualität.

Optimale Verkehrssicherheit

Angesichts der Verkehrsprognose für das Jahr 2025 - täglich abschnittsweise bis zu 35.000 Kraftfahrzeuge im Abschnitt Schrick - Poysbrunn - ist der weitere Ausbau der A 5 ab Schrick unabdingbar. Die Unfallrate auf der bestehenden B 7 wird sich damit künftig wesentlich verringern. Durch die Trennung der beiden Richtungsfahrbahnen mittels Betonleitwand können Frontalzusammenstöße und deren fatale Folgen künftig weitestgehend vermieden werden. Die Verkehrssicherheit wird damit wesentlich erhöht. Die Autofahrer werden um ein Vielfaches sicherer unterwegs sein.

Projektstatus

Der Südabschnitt der A 5 von Eibesbrunn bis Schrick wurde am 31. Jänner 2010 dem Verkehr übergeben. Für den weiterführenden Abschnitt von Schrick bis Poysbrunn wurde der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)-Bescheid ausgestellt. Wasserrechts- und Naturschutzbescheide des Landes Niederösterreich sind aktuell beeinsprucht.

 

Die rund 25 Kilometer lange Strecke Schrick - Poysbrunn wird mit je zwei Fahrstreifen pro Richtungsfahrbahn errichtet werden. Die Bauausschreibung für das erste Hauptbaulos (etwa die Verlegung der B 7 und die Errichtung der Spange Mistelbach) ist fertiggestellt. Derzeit wird intensiv an der Ausschreibungsplanung für die weiteren Hauptbaulose gearbeitet. Im Mai 2014 wurden wesentliche Einbautenverlegungen der EVN (Strom- und Gasleitungen) gestartet. Im Herbst 2014 werden weitere Umlegungen durch die Stadtgemeinde Mistelbach durchgeführt. 

 

Der Abschnitt Poysbrunn - Staatgrenze bei Drasenhofen wird aufgrund des geringeren Verkehrsaufkommens in zwei Stufen ausgebaut. In einem ersten Schritt wird eine zweistreifige Umfahrungsstraße für Drasenhofen errichtet. Die Gemeinde wird damit wesentlich vom Durchzugsverkehr entlastet. Die zweite Ausbaustufe sieht eine Erweiterung auf vier Fahrstreifen vor, also je Richtungsfahrbahn zwei Fahrstreifen mit Pannenstreifen. Die Verwirklichung des Vollausbaus ist vom Fortschritt des angrenzenden tschechischen Autobahnprojektes R 52 abhängig.

 

Die Auflage der veränderten Projektunterlagen ist mitten im Gange. Darin sind die Auswirkungen der A 5 auf Mensch und Umwelt sowie alle Schutzmaßnahmen dargestellt - denn die A 5 bringt weniger Verkehr, Lärm- und Schadstoffemissionen und verbessert so für rund 10.000 Anrainer die Lebensqualität. Die Projektunterlagen liegen noch bis Mittwoch, 6. August 2014, zur Einsichtnahme in den Standortgemeinden Drasenhofen, Ottenthal, Wildendürnbach und Poysdorf sowie im BMVIT auf.

 

Im nächsten Schritt erstellen Sachverständige der Behörde ein Gutachten. Dieses wird dann ebenfalls in den Gemeinden öffentlich aufgelegt. Im Anschluss daran findet eine mündliche Verhandlung zum Projekt, seinen Auswirkungen und den Schutzmaßnahmen statt. Sobald der finale Behörden-Bescheid für die UVP ausgestellt ist, kann mit den weiteren Schritten begonnen werden. Das sind insbesondere Verfahren wie etwa zum Wasserrecht oder Naturschutz.

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Kontakt

DI Christian Musil
Projektleiter ASFINAG Bau Management GmbH


E-Mail: christian.musil@asfinag.at

Markus Vielmetti
Techniker ASFINAG Bau Management GmbH


E-Mail: markus.vielmetti@asfinag.at

Für allgemeine Fragen unser Streckennetz betreffend (Baustellen, Behinderungen...) kontaktieren Sie bitte das ASFINAG Service Center unter der Telefonnummer 0800 400 12 400.


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