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Aktuelle Projekte

A 9 Pyhrn Autobahn Vollausbau Tunnelkette Klaus

180 Millionen Euro für mehr Tunnelsicherheit

Die Pyhrn Autobahn ist seit 18. Dezember 2004 vom Knoten Voralpenkreuz (A 1/A 8/A 9) bis zur Staatsgrenze bei Spielfeld durchgehend befahrbar. Mit Ausnahme der Bereiche Anschlussstelle Klaus - Anschlussstelle St. Pankraz/Hinterstoder (Tunnelkette Klaus) und dem Gleinalmtunnel ist die A 9 bereits voll ausgebaut. Das bedeutet im Freiland vierspurig und in den Tunneln zweiröhrig. Sukzessive werden seitens der ASFINAG nun auch die erwähnten Nadelöhre beseitigt.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Kein Gegenverkehr - damit Verhinderung von Frontalzusammenstößen.
  • Besserer Verkehrsfluss - geringere Gefahr von Auffahrunfällen.
  • Ausrüstung dem modernsten Stand der Technik entsprechend - damit wesentlich erhöhte Verkehrssicherheit.
  • Reinere Luft durch Richtungsverkehr - Abgase werden weniger verwirbelt.

Projektstatus

Die Brückenbauarbeiten begannen Mitte September 2013. Sie waren die Voraussetzung für den Bau der zweiten Tunnelröhren. Der Startschuss für die zweiten Röhren für Spering- und Falkensteintunnel fiel am 4. Dezember 2014, jener für Traunfried- und Klauser Tunnel am 8. Mai 2015.

 

Bereits am 29. Mai 2015 erfolgte der Durchschlag des 750 Meter langen Tunnels Falkenstein. Am 3. März 2016 gab es den nächsten Meilenstein zu feiern: Den Durchschlag des Tunnels Klaus - dem letzten von vier neuen Röhren im Zuge der Tunnelkette Klaus.

 

Ende 2017 wird der Verkehr in die neuen Tunnelröhren in Fahrtrichtung Linz verlegt. Im Anschluss daran werden die Bestandsröhren saniert. Die Gesamtverkehrsfreigabe der voll ausgebauten Tunnelkette Klaus ist für Ende 2018 geplant.

Das Projekt

Das Projekt Vollausbau Tunnelkette Klaus beinhaltet die Errichtung der zweiten Röhren (Richtungsfahrbahn Linz) der Tunnel Klaus, Traunfried, Spering und Falkenstein. Außerdem werden auch die zweiten Tragwerke der Steyrbrücke, Pertlgrabenbrücke, Wallergrabenbrücke, Rettenbachbrücke, Teichlbrücke und einer Rampenbrücke im Bereich der Anschlussstelle Klaus gebaut. Während der Arbeiten kommt es zu kurzfristigen Spursperren und je nach Arbeitsphase auch zu kurzen Verkehrsanhaltungen. Ist dann die Richtungsfahrbahn Linz fertig, wird der Verkehr umgelegt und die bereits bestehende Strecke saniert und aufgerüstet. Insgesamt investiert die ASFINAG hier rund 180 Millionen Euro in die Tunnelsicherheit. Für die täglich rund 18.000 Autofahrerinnen und -fahrer, die die Tunnelkette derzeit befahren, bedeutet das ein wesentliches Mehr an Verkehrssicherheit.

Im Zuge des Vollausbaues werden folgende Bauarbeiten durchgeführt

  • Errichtung von Brücken auf der Richtungsfahrbahn Linz.
  • Neubau der Oströhren von Falkenstein-, Klauser-, Spering- und Traunfriedtunnel.
  • Herstellung neuer Verbindungen zwischen Ost- und Weströhren zur Verwendung als Fluchtweg.
  • Errichtung neuer Betriebsgebäude und Erweiterung der bestehenden Löschwasserbehälter Klaus und Spering.

Modernste Sicherheitsausrüstung mit AKUT

Die neuen Tunnel - und im Anschluss auch die bestehenden Röhren - erhalten von der ASFINAG die modernste Ausrüstung in Sachen Sicherheit. Beleuchtung, Lüftung, Funk, Notruf, Brandmeldeanlage, Video mit Bilddetektion, Wechselverkehrszeichen und Bordsteinreflektoren in LED-Technik gehören zum ASFINAG Standard.

 

Innovatives Highlight: Das sogenannte akustische Tunnelmonitoring AKUT. Intelligente Mikrofone erkennen blitzschnell untypische Geräusche wie etwa von quietschende Reifen. Die ASFINAG Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der nächste Überwachungszentrale (in diesem Fall Ardning) sind sofort alarmiert, können den Tunnel sperren und im Falle eines Unfalls Einsatzkräfte rufen. Dies spart Zeit, die im Ernstfall Leben retten kann.

Eckdaten

Gesamtlänge: 8 km
Gesamtkosten: ca. 180 Mio. Euro
Baubeginn: September 2013
Geplante Verkehrsfreigabe: 2018

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Weiterführende Links

Kontakt

DI Christian Eckhardt
Projektleiter ASFINAG Bau Management GmbH


E-Mail: christian.eckhardt@asfinag.at

Manuel Prentner
Projektleiter-Stellvertreter ASFINAG Bau Management GmbH


E-Mail: manuel.prentner@asfinag.at

Für allgemeine Fragen unser Streckennetz betreffend (Baustellen, Behinderungen...) kontaktieren Sie bitte das ASFINAG Service Center unter der Telefonnummer 0800 400 12 400.


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