Effektives Verkehrsmanagement über neun Zentralen

Die ASFINAG verfügt über ein top ausgebautes Netz an Autobahnen und Schnellstraßen. Dieses wird von unserem Verkehrsmanagement 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr überblickt - damit Sie sicher ans Ziel kommen. Ob Unfall, Baustelle oder Geisterfahrer: Nichts bleibt den Verkehrsmanagementzentralen unbemerkt.

Damit landesweit innerhalb rund 2.200 Kilometern Strecke und 164 Tunnelanlagen schnell auf Ereignisse reagiert werden kann, gibt es insgesamt neun Verkehrsmanagement-Zentralen. Die Operatoren des Verkehrsmanagements sind Dreh- und Angelpunkt für die Kommunikation und Abstimmung innerhalb der ASFINAG als auch mit den lokalen Einsatzkräften.


Über die nationale Verkehrsmanagementzentrale Wien Inzersdorf wird das generelle Verkehrsmanagement des ASFINAG Netzes umgesetzt. Die Basis der Zusammenarbeit zwischen nationaler und regionaler Überwachungszentralen ist eine klar definierte Aufgabenteilung, sodass Kommunikationsabläufe und Koordination noch schneller und effizienter ablaufen. Das Ziel: Schnellere Störungsbehebung auf der Straße und somit noch mehr Sicherheit für die Autofahrerinnen und Autofahrer. Damit dieses Ziel umgesetzt werden kann wird die Verkehrssteuerung einerseits regional, andererseits national gegliedert und koordiniert.

Zwei Steuerungsebenen für mehr Übersicht

Für die regionale Steuerung sorgen folgende acht Steuerungszentralen:

  • Wels
  • Ardning
  • Graz Plabutsch
  • Bruck an der Mur
  • Klagenfurt
  • St. Michael im Lungau
  • St. Jakob
  • Hohenems

Von hier aus werden Tunnel und Freilandanlagen überwacht, gewartet und abgestimmt. Kommt es zu einem Zwischenfall, wird die Information von der Region an die Zentrale und Dritte gemeldet.

 

Als nationale Verkehrsmanagement-Zentrale ist Inzersdorf den regionalen Niederlassungen übergeordnet. Hier erfolgt an 24 Stunden die Überwachung des Netzes und ein permanenter Informationsaustausch. Großräumige Umleitungsempfehlungen bei besonderen Ereignissen (zum Beispiel Naturkatastrophen) werden über Wien Inzersdorf koordiniert. Auch überregionale Sonder- und Schwertransporte überwachen die Operatoren in Wien Inzersdorf.

ASFINAG Ereignismanagement - rasches Handeln bei unerwarteten Ereignissen

Die ASFINAG stellt in puncto Sicherheit und Verfügbarkeit sehr hohe Anforderungen an sich selbst – und das ist gut so. Dafür ist uns ein modernes Ereignismanagement besonders wichtig. Wir tun alles um Unfälle zu vermeiden. Wenn aber doch einmal etwas passiert, wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort einen reibungslosen Ablauf garantieren – denn es geht schließlich um Menschenleben.

Drei Phasen der Abwicklung von Ereignissen

Zur optimalen Zielerreichung ist das Managen von außergewöhnlichen Geschehnissen in der ASFINAG in nachstehende Phasen unterteilt:

  • Alarmierungs-
  • Abwicklungs- und
  • Nachbearbeitungsphase

 

Für jede der drei Phasen gibt es einen präzisen Ablaufplan. Direkt vor Ort ist der ASFINAG Einsatzleiter, der sogenannte Ereignismanager. Er steht laufend mit der Operatorin, dem Operator in der Verkehrsmanagement-Zentrale Inzersdorf in Verbindung und verantwortet unter anderem Schaltvorgaben für die elektronische Infoweitergabe oder die Maßnahmen zur Stauabsicherung und Verkehrsableitung in Abstimmung mit der Polizei.

Infopoint Videowand

Damit das großräumige Netz von Autobahnen und Schnellstraßen im Netz der ASFINAG überhaupt überblickt werden kann, werden Daten von rund 5.000 Kameras entlang der Strecke und in Tunnel den großflächigen Videowandanlagen der Zentralen zugespielt. Prinzipiell kann jede Kamera einzeln angesteuert werden. In Wien Inzersdorf steht die größte Videowand - sie ist aus 32 Bildschirmen zusammengesetzt.

Operator / Chef vom Dienst

Die Operatorin, der Operator ist neben der aktiven Verkehrssteuerung auch für den Informationsaustausch im Ereignisfall zuständig. Sie/er verständigt im Ereignisfall etwa die Traffic Manager im Großraum Wien bzw. die Einsatzleiterin, den Einsatzleiter vor Ort. Außerdem gibt er die Informationen auch an den Chef vom Dienst weiter.

 

Der Chef vom Dienst sitzt gemeinsam mit den Operatoren in der Verkehrsmanagementzentrale Wien Inzersdorf und ist für die Verteilung der internen und externen (Verkehrsfunk/Blaulichtorganisationen) Verkehrsinformation zuständig.

Im Krisenfall wird von ihr/ihm der ASFINAG Krisenstab alarmiert und abgestimmt.

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