Die nicht angepasste Geschwindigkeit ist und bleibt Unfallursache Nummer eins auf heimischen Straßen. Das Rasen ist vor allem auf Autobahnen und Schnellstraßen eine Problematik, die trotz unzähliger Aufklärungskampagnen nicht in den Griff zu bekommen ist.
Viele Autofahrer meinen ja, dass ihr eigener Tritt ins Gaspedal gänzlich ungefährlich ist. Sie vertreten eher die Auffassung, dass die Gefahr immer nur von anderen ausgeht, und ignorieren die Tatsache, dass sie selbst eine Gefahr für andere darstellen.
Auch wenn Sie auf der Autobahn bis zu 130 km/h fahren dürfen – wenn die Witterungsverhältnisse (Regen, Nebel, starke Winde etc.) nicht optimal sind, ist eine entsprechend niedrigere Geschwindigkeit zu wählen. Damit Sie und auch die anderen Verkehrsteilnehmer sicher an ihr Ziel kommen.
Das Fahrzeug endet beim Kühler – Ihr Blick sollte aber weiter nach vorn gerichtet sein. Nur wer den entsprechenden Weitblick an den Tag legt, kann drohende Gefahren wie Staus oder Unfälle rechtzeitig erkennen und frühzeitig darauf reagieren. Zwischen der Erkennung einer Gefahr und dem Anhalten des Fahrzeuges liegt nämlich noch der Bremsweg Ihres Fahrzeuges.
Es gilt:
doppelte Geschwindigkeit – vierfacher Bremsweg
dreifache Geschwindigkeit – neunfacher Bremsweg.
Sie fahren mit …
Diese Werte gelten freilich nur, wenn die Bremsen Ihres Fahrzeuges intakt ist, die Stoßdämpfer in Ordnung sind, der Reifendruck passt und die Straße trocken ist. Bei regennasser Fahrbahn verdoppeln sich die Bremswege, bei schneebedeckter Fahrbahn vervierfachen sie sich sogar.
Es zahlt sich also aus, eine vorausschauende Fahrweise an den Tag zu legen. Für Ihre Sicherheit.