03.03.2022

Neue Verkehrsführung für die Fortsetzung des A 4-Ausbaus wird eingerichtet

2022 zwei Bauphasen; Dritte Fahrspur bis Bruck/Leitha ab voraussichtlich Sommer 2022 verfügbar

Am Montag, den 7. März richtet die ASFINAG wieder die Baustellen-Verkehrsführung auf der A 4 Ostautobahn ein. Zwischen der Raststation Göttlesbrunn bis Bruck/Leitha Ost wird die Errichtung des dritten Fahrstreifens sowie die Sanierung der bestehenden Fahrbahn auf beiden Richtungsfahrbahnen fortgesetzt. Bis zum Sommer erfolgen die Maßnahmen in zwei großen Phasen. Der Vorteil: Es gibt heuer nur eine Umstellung der Verkehrsführungen im Baustellenbereich. „Für die Einrichtung der Baustelle benötigen wir rund eine Woche“, erklärt ASFINAG-Projektleiter Andreas Hautzinger, „danach ist die Verkehrsführung so, dass seitlich jeweils Platz zum Arbeiten ist, wir aber tagsüber alle Fahrstreifen offenlassen können.“ Wie bereits im vergangenen Jahr richtet die ASFINAG auch heuer pro Phase wieder einen baulich getrennten Fahrstreifen im Gegenverkehr ein (Trogspur). Dieser Fahrstreifen wird links und rechts mit einer Betonleitwand versehen und ist ausschließlich für Pkw zu befahren. Alle Fahrstreifen werden enger und verschwenkt sein. Spursperren wird es ausschließlich nachts geben. Eine Besonderheit gibt es jedoch, wie Andreas Hautzinger erklärt: „Um die Anschlussstelle Bruck/Leitha West oder die Raststation Göttlesbrunn anfahren zu können, ist es notwendig sich zeitgerecht – also noch vor Beginn der Trogspur – auf die rechte Spur einzureihen.“ Das vorgeschriebene Tempo von 80 km/h wird auch heuer wieder mittels einer Section Control Anlage überwacht.

 

Das finale Arbeitsjahr

Bereits im Sommer – voraussichtlich im August – wird die ASFINAG die dritte Fahrspur auf der A 4 für den Verkehr freigeben. Damit ist die A 4 dann durchgängig vom Knoten Schwechat bis Bruck/West dreispurig befahrbar. 132 Millionen Euro investiert die ASFINAG in die Verbreiterung der Ostautobahn bis Bruck an der Leitha.