20.09.2022

Mehr als 100 Einsatzkräfte proben im Gräberntunnel den Ernstfall

Bus beginnt nach Unfall im Tunnel zu brennen - Sperre des Tunnels heute, Dienstag, ab 19 Uhr

Ein Pkw und ein Bus sind im Gräberntunnel auf der A 2 Südautobahn in einen Unfall verwickelt, der Bus beginnt zu brennen, mehrere Personen sind schwer verletzt: Dieses Szenario erwartet heute, Dienstagabend mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettung, Polizei und ASFINAG bei einer Übung im Gräberntunnel. Eine überaus gefährliche Situation also. Umso wichtiger ist es, dass derartige Ernstfälle von Einsatzkräften geübt werden und sie damit bestens vorbereitet sind. Vor allem die Feuerwehren haben bei diesen Einsätzen eine entscheidende Rolle. Denn noch bevor die ärztliche Betreuung der Unfallopfer erfolgen kann, gilt es, eingeklemmte Personen aus den Fahrzeugen zu befreien.

An dieser Einsatzübung im Gräberntunnel nehmen die Feuerwehren Wolfsberg, Preitenegg und Bad St. Leonhard teil, weiters die Autobahnpolizei und das Rote Kreuz Wolfsberg sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Wolfsberg.

Der Gräberntunnel ist für diese Übung daher in beiden Fahrtrichtungen ab 19 Uhr gesperrt. Die Sperre und die damit verbundene Umleitung über die Anschlussstellen Wolfsberg Nord sowie Bad St. Leonhard wird spätestens um 24 Uhr wieder aufgehoben.

 

Übungen per Gesetz vorgeschrieben

Im Abstand von höchstens vier Jahren müssen in Tunnel, die länger als 500 Meter sind, Großübungen mit allen Einsatzorganisationen stattfinden. Geplant sind heuer 20, von der ASFINAG organisierte und geleitete Einsatzübungen. Das Ziel dabei: Alle Einsatzkräfte sollen im Ernstfall genau über die Zufahrtsmöglichkeiten und die Ausrüstung jener Tunnel Bescheid wissen, die in ihrem Einsatzgebiet liegen.