09.09.2022

ASFINAG zum internationalen Tag der Ersten Hilfe am 10. September: Man kann nichts falsch machen, außer nicht zu helfen

Der kommende Samstag steht unter dem internationalen Motto „Tag der Ersten Hilfe“. Viele 100 Länder schaffen an diesem Tag mit ihren Hilfs-Organisationen mehr Bewusstsein für fachgerechte Nothilfe bei Unfällen und Katastrophen. Auch für die ASFINAG ist die Erste Hilfe ein Thema. Schließlich ist Verkehrssicherheit auf Autobahnen und Schnellstraßen Teamwork zwischen Infrastrukturbetreiber und Verkehrsteilnehmenden.

 

Keine Scheu man kann nichts falsch machen!

Auch wenn für viele der Erste-Hilfe-Kurs im Zuge der Führerscheinprüfung schon länger her ist – wichtig ist: Man kann nichts falsch machen, außer nicht zu helfen. Denn: Erste-Hilfe-Leistung ist Pflicht!

 

Die ASFINAG hat deswegen ein paar Tipps parat:

  • Nach einem Unfall können Minuten, oft sogar Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Erste Hilfe leisten ist daher für alle verpflichtend.
  • Wichtig! Kommt es auf Autobahnen und Schnellstraßen zu stockendem Verkehr, sind alle Verkehrsteilnehmenden verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Auch bevor der Verkehr stillsteht oder ein Einsatzfahrzeug sichtbar ist.
  • Bei einem Unfall auf der Autobahn ist rasches Handeln angesagt, denn die Gefahr durch den schnell fahrenden Verkehr ist hier besonders groß. Daher vorab wichtig: Absichern der Unfallstelle.
  • Warnblinker einschalten
  • Warnweste vor dem Verlassen des Autos anziehen
  • Warndreieck aufstellen
  • Notruf absetzen – am besten über unsere Notrufsäulen – damit wird der Standort des Unfalls sofort lokalisiert. Die bekannten Nummern wählen, wenn man auf Freilandstraßen unterwegs ist.
  • Erste Hilfe leisten: Dazu zählen alle lebensrettenden Handlungen, die wir alle als Ersthelfer am Verletzten durchführen können: sei es Blutstillung, stabile Seitenlage oder Wiederbelebung. Dafür ist es empfehlenswert, alle paar Jahre einen Auffrischungskurs bei Rettungsorganisationen wie dem Österreichischen Roten Kreuz oder dem Samariterbund Österreich zu machen.

 

Sicher unterwegs mit den ASFINAG-Notrufeinrichtungen

Die ASFINAG stellt Notrufeinrichtungen auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen sowohl entlang der Strecke (im Tunnel und im Freiland) als auch auf den rund 55 ASFINAG-Rastplätzen zur Verfügung. Notrufsäulen sind auf der Fahrbahn immer mit einer Anhaltebucht kombiniert und im Freiland immer paarweise gegenüberliegend angebracht. Damit wird verhindert, dass jemand – etwa in Panik – die Autobahn überquert. Alle diese Einrichtungen sind direkt mit den ASFINAG-Verkehrsmanagement-Zentralen oder der zuständigen Tunnelwarte verbunden, die an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr besetzt sind. Der letzte Stand der Technik ist dabei unabdingbar. Und deshalb rüstet die ASFINAG alle Notruf-Anlagen laufend auf. Ist ein Streckenabschnitt ohne direkte Stromversorgung, werden die Notrufeinrichtungen über Solarstrom versorgt und der Notruf erfolgt über das GSM-Netz.

 

Parallel dazu verbessert die ASFINAG auch laufend die Kommunikation bei Vorfällen im Tunnel. Die im Extremfall notwendige Beschallung innerhalb der Tunnelanlagen direkt in das Autoradio wird stetig technisch verbessert und dem neuesten Stand der Technik angepasst. Texte in Deutsch und Englisch weisen auf Unfälle oder Pannen hin und informieren den Autofahrenden im Falle des Falles über die wichtigen ersten Schritte.