15.11.2022

ASFINAG eröffnet Abstellplatz für Sondertransporte (SOTRA) an der A 2

Erster SOTRA-Platz mit Infrastruktur für Fahrende vor den Toren Wiens

Ab sofort stehen für SOTRA-Fahrende vor der Autobahneinfahrt nach Wien Abstellflächen zur Verfügung. Dafür wurde die bereits bestehende Fläche gegenüber der Shopping City Süd auf der Richtungsfahrbahn Wien umgebaut und technisch aufgerüstet. „Wir wollen auch Fahrer:innen von SOTRAs geeignete Abstellplätze zur Verfügung stellen“, sagt ASFINAG-Geschäftsführerin Tamara Maria Christ, „das Abstellen dieser Transporte ist auf klassischen Rastplätzen meistens aufgrund der überdurchschnittlichen Abmessungen nicht möglich.“ Ausgestattet wurde der Abstellplatz mit einem Zufahrtsschranken, Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen zur A 2 sowie Infrastruktur in Form eines Verwaltungsbüros und eines barrierefreien WCs. Auch Brigadier Willy Konrath, Leiter der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich, unterstreicht die Wichtigkeit des neuen SOTRA-Abstellplatzes: „Damit gelingt es, gleich mehrere Bereiche abzudecken. Einerseits bietet das Areal die Möglichkeit die vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten. Andererseits können am neuen SOTRA-Stellplatz auch fern vom Autobahnverkehr gesichert Kontrollen von derartigen Transporten und anderen Schwerfahrzeugen vorgenommen werden.“ Damit sich Fahrende während der Pausen auf dem Gelände ausruhen und die Zeit gut verbringen können, stellt die ASFINAG zusätzlich kostenfreies WLAN zur Verfügung. Für die Sicherheit der Fahrer:innen sorgen Videoüberwachung, Beleuchtung und eine Notrufsprechstelle mit direkter Verbindung in die Verkehrsmanagement-Zentrale. ASFINAG-Geschäftsführerin Christ und Brigadier Konrath sind sich einig: „Fitte Lenker:innen, in technisch einwandfreien Fahrzeug sind unumgänglich für die Verkehrssicherheit. Und ein hoher Sicherheitsstandard sind der ASFINAG und der Polizei gleichermaßen wichtig.“ Rund 2,7 Millionen Euro investierte die ASFINAG in diesen neuen SOTRA-Stellplatz.

Genauester Planungsablauf für XXXL-Sondertransport

Vor der Erteilung einer Routengenehmigung für Sondertransporte werden durch die ASFINAG spezielle Prüfungen vorgenommen. Damit wird sichergestellt, dass vorhandene Baustellen breit genug zum Befahren sind, Beschilderungen nicht beschädigt werden und Brücken hoch genug sind, damit Lkw diese gefahrlos passieren können. Die Prüfungen erstrecken sich auch auf den Fahrzeitpunkt. So wird auf Verkehrsfrequenzen und besondere Ereignisse wie Ferienbeginne oder Veranstaltungen geachtet. In den Sondertransport-Bewilligungen sind dann alle Einzelheiten genau angeführt. Von der zu befahrenden Strecke über die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten bis zu Anweisung ob Streckenabschnitte nur mit Schleusung befahren werden dürfen. 24 Stunden vor Fahrtantritt müssen sich Fahrende eines Schwertransportes bei der ASFINAG anmelden.