07.09.2021

ASFINAG hält an Brückenlösung fest – Geforderte ergebnisoffene Diskussion wurde mit Bergmeister-Gutachten eingehalten

Mögliche Verkehrsbehinderungen auf bestehender Luegbrücke sind keine „Drohung“ für Anrainer-Gemeinden, sondern eine Tatsache

Die ASFINAG betont nach den heute gestellten Forderungen von Landeshauptmann Günther Platter, dass die Wiederrichtung der Luegbrücke aus Gründen der Verkehrssicherheit, der Aufrechterhaltung des möglichst flüssigen Verkehrs auf der Brennerautobahn und für die Anrainerinnen und Anrainer erfolgt. Darüber hinaus wird bereits, wie vom Tiroler Landtag im Entschließungsantrag gefordert, an einem Gesamtkonzept für die Brennerautobahn gearbeitet.

Ergebnisoffen – zugesagt und eingehalten: Die von LH Platter geforderte ergebnisoffene Diskussion wurde mit der Zusage der ASFINAG, ein externes Gutachten zur Prüfung von Brücken- und Tunnellösung zu erstellen, wie gefordert auch eingehalten. Das Gutachten von Prof. Bergmeister wurde dabei von allen Seiten als bindend angesehen und ist nach wie vor das einzige Gutachten, das vorliegt.

Gesamtkonzept Brennerkorridor wird erstellt: Die ASFINAG hält fest, dass auch weiterhin die Einbindung der betroffenen Gemeinden und Landesstellen in die Entscheidungsprozesse fortgeführt wird. Für das vom Landtag geforderte A 13 Gesamtkonzept ist bereits eine Arbeitsgruppe gebildet, in welcher alle diesbezüglich relevanten Unternehmensbereiche und Experten der ASFINAG sämtliche Inhalte von Lärmschutz über Infrastruktur bis hin zu künftigen Sanierungsmaßnahmen aufarbeiten und zusammenstellen werden.

Tunnelbetrieb würde für Verkehrschaos sorgen: Die ASFINAG betont erneut, dass ein Tunnel beim Verkehrsaufkommen auf der Brennerautobahn für Ausweichverkehr und Verkehrsbehinderungen sorgen würde. Das haben allein die letzten Wochen mit dem intensiven Verkehr auf der A 13 gezeigt. Bei einem Tunnel wären mehrere Sperren bzw. Blockabfertigungen aufgrund von Rückstaus unvermeidlich gewesen. Auch das wurde vom internationalen Gutachter-Team rund um Prof. Bergmeister bestätigt. Die ASFINAG ist als Infrastrukturbetreiberin bestrebt, nachhaltige, funktionierende und verkehrssichere Lösungen zu verfolgen, die nicht zu Lasten der Anrainerinnen und Anrainer gehen. Das bedeutet, dass sich die ASFINAG als Mobilitäts- und Infrastrukturexperte einzig und allein an Fakten hält. Die Zeit bei der Luegbrücke drängt. Mögliche Verkehrsbehinderungen durch Einspurigkeiten oder eine Sperre der in die Jahre gekommenen Brücke sind also keine „Drohung“, sondern eine Tatsache, auf die die ASFINAG bereits seit Jahren hingewiesen hat.

Zusammenfassend wird die ASFINAG aufgrund der eigenen, aber gerade auch aufgrund der externen Expertisen weiterhin an der Bestlösung Wiederrichtung Luegbrücke arbeiten: im Sinne der Verkehrssicherheit, des Verkehrsflusses und für die Anrainerinnen und Anrainer.