Fast 90 Prozent sehen sich als Sicherheitsbewusst – und überschätzen ihr Können

Auffällig 87 Prozent der Befragten stufen ihren Fahrstil als „großteils sicherheitsbewusst" ein. Knapp die Hälfte meint besser zu fahren „als die meisten anderen".

Der richtige Sicherheitsabstand wird massiv falsch eingeschätzt

Bei Tempo 130 hält jede/r zehnte Befragte einen Abstand von maximal zwei Fahrzeuglängen. Sechs von zehn schätzen, dass drei bis sechs Fahrzeuge Platz hätten. Neun oder mehr Fahrzeuglängen Abstand halten nur elf Prozent.
RICHTIG: Halten Sie mindestens 70 Meter, also etwa 14 Fahrzeuglängen, Abstand zum Vordermann. Das entspricht zwei Sekunden Mindestabstand für ausreichenden Reaktions- und Bremsweg bei guten Bedingungen.

Sechs von zehn ignorieren Tempolimits bei Termindruck und „freier Fahrt".

Knappe 60 Prozent fahren schneller, wenn sie zu spät dran sind oder dringend zu einem Termin müssen!

Pausen sind enorm wichtig für die Verkehrssicherheit, gelten aber als lästig

Bei längeren Autofahrten (mehr als zwei Stunden) fährt jede/r zweite Befragte gerne durch, um schneller am Ziel zu sein. Pausen werden möglichst kurz gehalten und nur gemacht, wenn es nicht anders geht oder Beifahrer das wünschen. RICHTIG: Machen Sie unbedingt alle zwei Stunden eine Pause, damit Sie ausreichend konzentriert und fit für die Fahrt sind!

Klare Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher für Sicherheitskampagnen

Laut der aktuellen Umfrage gelten Info-Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung im Straßenverkehr als zielführend. Drei von vier Befragten sagen, dass Info-Schwerpunkte zur Verkehrssicherheit wichtige und positive Impulse für das Bewusstsein und das Nachdenken sind.