S 1 Wiener Außenring Schnellstraße

Neubau Spange Seestadt Aspern

Die S 1 Spange Seestadt Aspern bildet die erforderliche Ergänzung des bestehenden und in Planung befindlichen Straßennetzes in der Donaustadt und der Ostregion (S 1 und S 8). Gemeinsam mit der Stadtstraße Aspern der Stadt Wien und der S 1 Schwechat – Süßenbrunn mit dem Lobautunnel, entsteht mit der Spange Seestadt Aspern ein verkehrlich hoch wirksames Verkehrsnetz.

Wir bauen für Sie. Ihre Vorteile im Überblick.

  • Rascher vorankommen
    Umwege über die A 23 Südosttangente, S 2 Nordrand Schnellstraße und durch den 22. Wiener Gemeindebezirk fallen durch die direkte Anbindung an das hochrangige Straßennetz weg. Die Spange bindet außerdem den Wiener Stadtteil „Seestadt" in Aspern an das bestehende und zukünftige S 1 Schwechat – Süßenbrunn – Autobahnnetz
  • Sicher unterwegs
    Der Verkehr wird auf einer hochrangigen Straße – baulich getrennte Richtungsfahrbahnen mit modernster Sicherheitseinrichtung – um Wien herumgeführt
  • Mehr Lebensqualität für Anrainerinnen und Anrainer
    Größtmöglicher und hochmoderner Umwelt- und Anrainerschutz – bei jedem Neubauprojekt investiert die ASFINAG ungefähr jeden zweiten Euro in den Schutzmaßnahmen. Weniger Luft- und Lärmemissionen durch den Abzug des Verkehrs von den bestehenden Bezirksstraßen
Eckdaten
  • Gesamtlänge 4,6 Kilometer
  • Gesamtkosten rd. 225 Millionen Euro
  • Geplanter Baubeginn 2022 * infolge von Einsprüchen gegen Genehmigungsbescheide sind Verzögerungen möglich
  • Geplante Fertigstellung 2025

Seit 12. Juli 2018 liegt der positive erstinstanzliche UVP-Bescheid vor. Mit dem Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) vom 4. August 2020 wurde der UVP-Bescheid aus dem Jahr 2018, der durch Projektgegner beeinsprucht worden war, final bestätigt und somit das Verfahren der Umweltverträglichkeits-Prüfung positiv abgeschlossen.

Der naturschutzrechtliche Bescheid für Niederösterreich wurde am 27. Juni 2019 kundgemacht. Das Naturschutzverfahren in Wien ist derzeit anhängig. Für die Ausarbeitung des Bauprojekts werden ergänzende Erhebungen und vertiefte Planungen durchgeführt.

Mit dem Bau soll 2022 begonnen werden. Die Bauzeit wird rund drei Jahre betragen.

Die S 1 Spange Seestadt Aspern beginnt im Knoten Raasdorf, wo sie mit der S 1 Schwechat – Süßenbrunn verbunden ist. Zur optimalen Zusammenführung von Straße und Schiene, wird die Spange bereits unmittelbar nach dem Knoten – im Bereich der Landesgrenze Wien/Niederösterreich – an die Bahnstrecke Stadlau bis Marchegg herangeführt. Anschließend verläuft die Spange Seestadt Aspern auf ihrer gesamten Länge nördlich der Bahnstrecke. Zwei Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn mit Pannenstreifen und baulicher Trennung der Richtungsfahrbahnen sorgen für mehr Verkehrssicherheit. 

Zur Anbindung der Spange Seestadt Aspern an das bestehende Wiener Straßennetz sind insgesamt drei Anschlussstellen vorgesehen. Die Anschlussstelle Telefonweg verknüpft den Telefonweg südlich der Bahn mit der Schafflerhofstraße nördlich der Spange. Die Eisenbahnkreuzungen beim Telefonweg und der Schafflerhofstraße werden zukünftig zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in einer gemeinsamen Überführung verbunden. Über die beiden Anschlussstellen Seestadt West und Seestadt Ost ist die Anbindung an das Stadterweiterungsgebiet Seestadt Aspern geplant.

S 1 Spange Seestadt Visualisierung

Inhalt aufgrund von Cookie-Einstellungen deaktiviert Einstellungen ändern

Das Anzeigen dieses Inhalts ist mit Ihren aktuellen Cookie Einstellungen (DSGVO) nicht möglich.

Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung