S 18 Bodensee Schnellstraße

Knoten Dornbirn (A 14) bis Staatsgrenze bei Höchst

Die S 18 Bodensee Schnellstraße ist eines der wichtigsten Straßenbauprojekt im Westen von Österreich.

Als unverzichtbarer Teil eines verkehrsträgerübergreifenden Maßnahmenpaketes wird sie zu einer nachhaltigen Verkehrsentlastung der Bevölkerung des Unteren Rheintales beitragen.

Die neue rd. 8,5 km lange Schnellstraße verbindet grenzüberschreitend Wohn- und Betriebsstandorte in Österreich und der Schweiz miteinander und leistet so einen Beitrag zur Steigerung und Sicherung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes.

Wir bauen für Sie. Ihre Vorteile im Überblick.

Eckdaten
  • Gesamtlänge rd. 8,5 Kilometer
  • Gesamtkosten rd. 1,3 – 1,5 Mrd. Euro
  • Geplanter Baubeginn Termin abhängig vom Verlauf der noch zu führenden Genehmigungsverfahren
  • Geplante Fertigstellung Termin abhängig vom Verlauf der noch zu führenden Genehmigungsverfahren
  • Rascher vorankommen
    Optimale infrastrukturelle Erschließung der Wohn- und Betriebsstandorte im unteren Rheintal an das hochrangige Straßennetz
  • Sicher unterwegs
    Der Verkehr wird auf einer hochrangigen Straße mit baulich getrennte Richtungsfahrbahnen und modernsten Sicherheitseinrichtungen geführt
  • Mehr Lebensqualität
    Größtmöglicher und hochmoderner Umwelt- und Anrainerschutz – bei jedem Neubauprojekt investiert die ASFINAG ungefähr jeden zweiten Euro in den Schutzmaßnahmen. Weniger Luft- und Lärmemissionen in den Ortschaften durch die Verlagerung des Verkehrs auf die S 18

Auf Basis des Ergebnis des konsensorientierten Planungsprozess "Mobil im Rheintal (2006-2011)“ und einer durch das Land Vorarlberg initiierten „SP-V: Strategische Prüfung im Verkehrsbereich (2012-2016)“ beschloss der Nationalrat im Dezember 2016 eine Änderung des Bundesstraßengesetztes und legte so den Grundstein für die Planung der S 18 durch die ASFINAG.

Seit 2017 wird von Experten aus allen Fachbereichen am Vorprojekt, an dessen Ende die Entscheidung für eine Ausführungsvariante steht, gearbeitet. Ende 2020 konnte mit der Festlegung auf die sogenannte CP-Variante ein wichtiger Meilenstein für die weitere Entwicklung der S 18 Bodensee Schnellstraße gesetzt werden. Die bislang durchgeführten Expertenuntersuchungen haben gezeigt, dass bei der CP-Variante die Auswirkungen auf Natur, Ökologie und Schutzgebiete im Vergleich zur Z-Variante geringere sind und daher die CP-Variante als einzige der beiden untersuchten Optionen die Chance auf eine Genehmigung im Zuge der weiteren Behördenverfahren hat.

Die ASFINAG wird daher in den nächsten Planungsschritten die CP-Variante weiterverfolgen und weiterentwickeln. Dies betrifft etwa Themen wie Höhenlage, Tunnel, Wannen und freie Strecken. Nachdem hierbei vor allem großes Augenmerk auf die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu legen sein wird, erfolgen die weiteren Planungen in enger Abstimmung mit der Region.

Zum aktuellen Planungsstand geht die ASFINAG von derzeit zu erwartenden Gesamtkosten in der Größenordnung von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro für die CP-Variante aus.

Die 8,5 Kilometer lange Trasse verläuft von in ihrem Absprungspunkt Dornbirn-Süd über eine Ostumfahrung von Lustenau bis zum Schweizer Ried mit Übergang in die Schweiz zum Knoten St. Margrethen.

Mit den geplanten Anschlussstellen Lustenau-Süd, Lustenau-Mitte, Lustenau-Nord und Höchst wird eine optimale Anbindung der Wohn- und Gewerbegebiete an das übergeordnete Straßennetz gewährleistet und trägt wesentlich zur Sicherung und Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes bei.

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