S 7 Fürstenfelder Schnellstraße

Riegersdorf Staatsgrenze bei Heiligenkreuz

Die S 7 Fürstenfelder Schnellstraße verläuft künftig vom Knoten Riegersdorf (A 2) über Fürstenfeld bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz. Die S 7 wird die Gemeinden in der Oststeiermark und im Burgenland (unter anderen Großwilfersdorf, Fürstenfeld oder Rudersdorf vom Durchzugsverkehr entlasten und für bestehende sowie neue Betriebe eine schnelle, leistungsstarke und sichere Anbindung an das übergeordnete Straßennetz darstellen. Die ASFINAG investiert in diesen Neubau etwa 857 Millionen Euro.

Wir bauen für Sie. Ihre Vorteile im Überblick.

Eckdaten
  • Gesamtlänge 28,4 Kilometer
  • Geplante Gesamtkosten ca. 857 Millionen Euro
  • Baubeginn Ende 2017
  • Geplante Verkehrsfreigabe Mitte 2025
  • Sicher unterwegs
    Die vierspurige Schnellstraße bis Rudersdorf bedeutet mehr Sicherheit für die Autofahrerinnen und -fahrer
  • Bessere Lebensqualität
    Die S 7 entlastet die Gemeinden vom Durchzugsverkehr, die Verkehrsbelastung und damit die Belastung durch Lärm und Abgase sinkt beträchtlich
  • Mehr Beschäftigung in der Region
    Die Schnellstraße und die Anbindung an die A 2 in der Steiermark sowie an die auch in Ungarn geplante Autobahn sorgt für einen wirtschaftlichen Aufschwung und die Ansiedelung neuer Betriebe in der Oststeiermark und im südlichen Burgenland

  • Länge: 14,8 km
  • Tunnel: Tunnel Rudersdorf (drei Kilometer), Unterflurtrasse Speltenbach (1 Kilometer)
  • Brücken: Insgesamt 24 zwischen zehn und fast 200 Metern Länge
  • Drei Anschlussstellen - Riegersdorf, Fürstenfeld und Rudersdorf


Seit Ende August 2017 liegen alle rechtlichen Grundlagen für die Errichtung der S 7 vor. Die ASFINAG hat im Abschnitt West mit dem Bau der Baustraße noch im Dezember 2017 begonnen. Auf dieser Baustraße wird seitdem ein Großteil des Baustellenverkehrs abgewickelt, um die Landesstraßen und die Gemeinden nicht zusätzlich zu belasten.

Die ersten Hauptbauleistungen wurden bereits 2017 und Anfang 2018 ausgeschrieben. Ab dem Sommer 2018 wurde der Knoten Riegersdorf umgesetzt, der mittlerweile fertiggestellt ist. Dieser Knoten beinhaltet auch zwei Brücken über die A 2 Süd Autobahn und ermöglicht künftig die Ab- und Auffahrt auf die A 2 in alle Richtungen beziehungsweise auf die S 7.

Weitere Hauptbaulose sind die beiden Brücken über Lahnbach und Lafnitz und das "Herzstück" des Abschnittes West, der knapp drei Kilometer lange Tunnel Rudersdorf. Beim Tunnel Rudersdorf fand am 26. Jänner der offizielle Baustart mit dem feierlichen Tunnelanschlag statt. Der Tunneldurchschlag in einer Tunnelröhre erfolgte bereits Ende Oktober 2020.

Der Abschnitt West ist mittlerweile zum Großteil fertiggestellt. Die Verkehrsfreigabe wird voraussichtlich im 1. Quartal 2024 erfolgen.

  • Länge: 13,6 km
  • Tunnel: Unterflurtrasse Königsdorf (700 Meter)
  • Brücken: Insgesamt 35 zwischen sieben und fast 300 Metern Länge
  • Zwei Anschlussstellen - Königsdorf und Heiligenkreuz


Für den Abschnitt Ost erteilte das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie Mitte März 2016 den positiven UVP-Bescheid. Dagegen wurde ebenfalls Beschwerde eingereicht. Diese wiederum wurde Anfang Oktober 2016 vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Das Projekt ist damit umweltverträglich - ein Meilenstein hin zur Umsetzung einer sicheren, modernen und zukunftsträchtigen Verkehrsinfrastruktur in der Oststeiermark und dem Südburgenland.

Der Baustart für den knapp 14 Kilometer langen Abschnitt Ost konnte mit Vorarbeiten im August 2020 erfolgen, noch im September wurde mit Hauptbauarbeiten gestartet. Mittlerweile sind bereits die drei Großbrücken bei Dobersdorf fertiggestellt und alle weiteren Abschnitte bis zur Grenze bei Heiligenkreuz in Bau. Die Gesamtfertigstellung des Abschnitts Ost wird voraussichtlich Mitte 2025 erfolgen.

Die künftige Fürstenfelder Schnellstraße ist insgesamt rund 28 Kilometer lang. Die ASFINAG investiert in diese Verbindung von Riegersdorf bis an die ungarische Grenze bei Heiligenkreuz rund 857 Millionen Euro. Die Verkehrsprognosen verdeutlichen die Bedeutung dieser Schnellstraße für die Region:

Ohne S 7 würden zum Beispiel durch Großwilfersdorf im Jahr 2025 bis zu 25.000 Pkw und Lkw pro Tag fahren. Mit Errichtung der neuen Schnellstraße wird sich der Großteil des Verkehrs auf die S 7 verlagern. Lediglich rund 6.000 Fahrzeuge werden dann noch durch das Ortsgebiet fahren.

Für die Anrainerinnen und Anrainer bringt das eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Allein durch die Errichtung des Abschnittes West von Riegersdorf bis Dobersdorf werden künftig mehr als 10.000 Bewohnerinnen und Bewohner in der Oststeiermark vom Durchzugsverkehr entlastet.

Entlang der gesamten S 7 Fürstenfelder Schnellstraße wurden in Summe Ausgleichsflächen im Ausmaß von 470 Hektar erhalten, verbessert oder gänzlich neu angelegt, unter anderem für Amphibienteiche, spezielle Wiesen, Brachen, Wälder und Hecken.

Klappbrücken im Natura 2000-Gebiet

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