S 7 Fürstenfelder Schnellstraße

Riegersdorf Staatsgrenze bei Heiligenkreuz

Die S 7 Fürstenfelder Schnellstraße verläuft künftig vom Knoten Riegersdorf (A 2) über Fürstenfeld bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz. Die S 7 wird die Gemeinden in der Oststeiermark und im Burgenland (unter anderen Großwilfersdorf, Fürstenfeld oder Rudersdorf vom Durchzugsverkehr entlasten und für bestehende sowie neue Betriebe eine schnelle, leistungsstarke und sichere Anbindung an das übergeordnete Straßennetz darstellen. Die ASFINAG investiert in diesen Neubau etwa 750 Millionen Euro.

Wir bauen für Sie. Ihre Vorteile im Überblick.

Eckdaten
  • Gesamtlänge 28,4 Kilometer
  • Gesamtkosten ca. 750 Millionen Euro
  • Baubeginn Mai 2015
  • Bauende voraussichtlich Ende 2024
  • Sicher unterwegs
    Die vierspurige Schnellstraße bis Rudersdorf bedeutet mehr Sicherheit für die Autofahrerinnen und -fahrer
  • Bessere Lebensqualität
    Die S 7 entlastet die Gemeinden vom Durchzugsverkehr, die Verkehrsbelastung und damit die Belastung durch Lärm und Abgase sinkt beträchtlich
  • Mehr Beschäftigung in der Region
    Die Schnellstraße und die Anbindung an die A 2 in der Steiermark sowie an die auch in Ungarn geplante Autobahn sorgt für einen wirtschaftlichen Aufschwung und die Ansiedelung neuer Betriebe in der Oststeiermark und im südlichen Burgenland

Seit Ende August 2017 liegen alle rechtlichen Grundlagen für die Errichtung der S 7 vor. Die ASFINAG hat mit dem Bau der Baustraße noch 2017 im Dezember) begonnen. Auf dieser Baustraße wird ein Großteil des künftigen Baustellenverkehrs abgewickelt, um die Landesstraßen und die Gemeinden nicht zusätzlich zu belasten.

Die ASFINAG hat parallel dazu die ersten Hauptbauleistungen noch 2017 und Anfang 2018 ausgeschrieben. Als erste größere Baumaßnahme wird seit Sommer 2018 bereits der Knoten Riegersdorf umgesetzt. Dieser Knoten beinhaltet auch zwei Brücken über die A 2 Süd Autobahn und ermöglicht künftig die Ab- und Auffahrt auf die A 2 in alle Richtungen beziehungsweise auf die S 7.

Weitere Hauptbaulose sind die beiden Brücken über Lahnbach und Lafnitz und das "Herzstück" des Abschnittes West, der knapp drei Kilometer lange Tunnel Rudersdorf. Die Bauarbeiten an den beiden Brücken haben Anfang Jänner 2019 begonnen. Beim Tunnel Rudersdorf fand am 26. Jänner der offizielle Baustart mit dem feierlichen Tunnelanschlag statt. Der Tunneldurchschlag in einer Tunnelröhre erfolgte bereits Ende Oktober 2020.

Klappbrücken im Natura 2000-Gebiet

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  • Länge: 14,8 km
  • Tunnel: Tunnel Rudersdorf (drei Kilometer), Unterflurtrasse Speltenbach (1 Kilometer)
  • Brücken: Insgesamt 24 zwischen zehn und fast 200 Metern Länge
  • Lärmschutz: ca. 14.000 Quadratmeter


Für den Abschnitt Ost von Dobersdorf bis Heiligenkreuz erteilte das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie Mitte März 2016 den positiven UVP-Bescheid. Dagegen wurde ebenfalls Beschwerde eingereicht. Diese wiederum wurde Anfang Oktober 2016 vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Das Projekt ist damit umweltverträglich - ein Meilenstein hin zur Umsetzung einer sicheren, modernen und zukunftsträchtigen Verkehrsinfrastruktur in der Oststeiermark und dem Südburgenland.

Der Baustart für den knapp 14 Kilometer langen Abschnitt Ost konnte mit Vorarbeiten im August 2020 erfolgen, noch im September wurde mit Hauptbauarbeiten gestartet. Die Fertigstellung des Abschnitts Ost wird voraussichtlich Ende 2024 sein.

Die künftige Fürstenfelder Schnellstraße ist insgesamt rund 28 Kilometer lang. Die ASFINAG investiert in diese Verbindung von Riegersdorf bis an die ungarische Grenze bei Heiligenkreuz rund 750 Millionen Euro. Die Verkehrsprognosen verdeutlichen die Bedeutung dieser Schnellstraße für die Region:

Ohne S 7 würden zum Beispiel durch Großwilfersdorf im Jahr 2025 bis zu 25.000 Pkw und Lkw pro Tag fahren. Mit Errichtung der neuen Schnellstraße wird sich der Großteil des Verkehrs auf die S 7 verlagern. Lediglich rund 6.000 Fahrzeuge werden dann noch durch das Ortsgebiet fahren.

Für die Anrainerinnen und Anrainer bringt das eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Allein durch die Errichtung des Abschnittes West von Riegersdorf bis Dobersdorf werden künftig mehr als 10.000 Bewohnerinnen und Bewohner in der Oststeiermark vom Durchzugsverkehr entlastet.

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